Der archetypische Geist

Der archetypische Geist kann definiert werden als der Geist, der typisch für den Logos dieser planetaren Sphäre ist. Deswegen enthält er, ungleich dem kosmischen All-Geist, das Material, welches er sich erfreute, dem Logos als Verfeinerung der großen kosmischen Seiendheit anzubieten. Der archetypische Geist ist dann das, was alle Facetten, die Geist oder Erfahrung betreffen können, enthält.

Ra, Sitzung 74

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Das Ra-Material erklärt: Heilung und das Gesetz des Einen

Viele, sehr hilfreiche Aussagen von Ra sind tief in den 106 Sitzungen, und oft in komplizierten und verschachtelten Sätzen, versteckt. Die Beiträge der Reihe „Ra erklärt“ greifen bestimmte Themen aus dem Ra-Material bewusst heraus und versuchen, die manchmal mysteriösen Aussagen in Ras Botschaften zu entschlüsseln.

In diesem Beitrag geht es vor allem um das Thema Heilung, und wie Heilung in Bezug zum „Gesetz des Einen“ steht – was zwangsläufig die Frage aufwirft, was mit dem Gesetz des Einen überhaupt gemeint ist. Grundlage der hier dargestellten Ausführungen sind die 17. bis 20. Frage der 4. Sitzung mit Ra, die Don Elkins, Carla Rückert und Jim McCarty am 22. Januar 1981 aufgenommen haben.

Der Ausgangspunkt ist Dons Frage nach einer Zusammenfassung für ein Schulungsprogramm, mit dem Techniken der Heilung gelernt werden könnten.

Ra erläutert dann in 4.17 die drei grundsätzlichen Schulungsbereiche von Heilung, und was es in ihnen zu erreichen gilt:

  1. Auf der Ebene des Geistes: Der Geist muss sich selbst (er-)kennen.
  2. Auf der Ebene des Körpers: das Gleichgewicht von Liebe und Weisheit in den natürlichen Körperfunktionen finden
  3. Auf der Ebene der Seele: die Verbindung des 1. und 2. Bereichs durch Kontakt mit „intelligenter Unendlichkeit“

Ra definiert „intelligente Unendlichkeit“ in 27.5:

„Es gibt Einheit. Diese Einheit ist alles, was ist. Diese Einheit besitzt Potenzial und Kinetik. Das Potenzial ist intelligente Unendlichkeit. (Dieses Potenzial zu erschließen erzeugt Arbeit. Diese Arbeit wurde von uns intelligente Energie genannt.)“

Am Ende der Sitzung 4 verlässt uns Ra „in der Liebe und im Licht der einen Unendlichen Intelligenz, die der Schöpfer ist“. (Auch in 4.18 verwendet Ra den umgedrehten Begriff „unendliche Intelligenz“, der im restlichen Ra-Material eher selten vorkommt.)

Zur Verdeutlichung des 2. und 3. Punktes macht Ra in 4.18 folgende Aussagen:

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Die Auferweckung des Menschen

57.24 Fragesteller: Wenn du sagst, dass die Königinnenkammer der Einweihungsplatz war …, könntest du erklären, was du damit meinst?

Ra: Ich bin Ra. Diese Frage ist eine große. Wir können, aufgrund unserer Verzerrung zum Glauben/Verständnis, dass der Prozess, den wir vor so vielen eurer Jahre angeboten haben, kein ausgeglichener war, Einweihung nicht in ihrem spezifischen Sinne beschreiben.

Ihr seid euch jedoch des Konzepts der Einweihung bewusst und versteht, dass es Zentrierung des Wesens auf die Suche nach dem Schöpfer erfordert. Wir haben gehofft, dieses Verständnis auszugleichen, indem wir das Gesetz des Einen verkündeten, das heißt, dass alle Dinge Ein Schöpfer sind. Deshalb wird der Schöpfer nicht nur in Meditation gesucht und in der Arbeit eines Eingeweihten, sondern im erfahrbaren Nexus jedes Moments.

Die Einweihung der Königinnenkammer hat mit der Aufgabe des Selbst zu solch einem Verlangen, den Schöpfer vollständig zu erkennen, zu tun, dass das gereinigte, einströmende Licht auf ausgeglichene Weise durch alle Energiezentren gezogen wird, sich in Indigo trifft und das Tor zu intelligenter Unendlichkeit öffnet. So erfährt das Wesen wahres Leben, oder wie ihr Menschen es nennt, Auferweckung.

Neue Gesamtausgabe ab jetzt lieferbar

Buch vor Holz geschärftJetzt neu: Gesamtausgabe (ca. 1.000 S.) im Festeinband aus unserer ersten Kleinserie (134,- €, inkl. MwSt & Versand)

Bestellungen sind über unser Bestellformular oder im Webshop möglich.

Zu den weiteren Verlagstiteln gehören fünf Veröffentlichungen in der Reihe Hinführung, die auf geistigen Botschaften des Bündnisses vor dem „Law of One“ beruhen. In der Indigo-Reihe werden erklärende Materialien zum Gesetz des Einen, wie die Lehr/Lern-Werkzeuge, herausgegeben.

Auf dieser Seite kann Das Gesetz des Einen online gelesen werden. Wir posten jeden Tag eine neue Frage und die zugehörige Antwort von Ra aus der deutschen Übersetzung des Ra-Materials. In den „tags“ jedes Beitrags befinden sich meist zahlreiche Hinweise darauf, welche Themen in der jeweiligen Frage berührt werden. Ein Klicken und Stöbern lohnt sich! In den Themenseiten (Themen A-E, …) kann ein Großteil der rund 2.500 Fragen und Antworten auch nach Schlagwörtern sortiert gelesen werden.

Wahre Ausgeglichenheit

42.2 Fragesteller: […]

Ich werde eine Aussage machen und dich bitten, ihren Grad an Genauigkeit zu kommentieren. Ich nehme an, dass ein ausgeglichenes Wesen weder zu positiver noch zu negativer Emotion durch irgendeine Situation, der es begegnen könnte, beeinflusst wird. Indem das ausgeglichene Wesen in jeder Situation emotionslos bleibt, kann es klar die angemessenen und nötigen Reaktionen in Harmonie mit dem Gesetz des Einen für jede Situation erkennen.

Die meisten Menschen auf unserem Planeten befinden sich selbst unbewusst in jeder emotionalen Situation gefangen, mit der sie entsprechend ihrer eigenen, einzigartigen Voreinstellungen in Kontakt kommen. Und wegen dieser Voreinstellungen können sie [die] Lehr/Lern-Gelegenheiten und die richtige Reaktion in jeder emotionalen Situation nicht sehen und müssen deshalb, durch einen Prozess des vielen Ausprobierens und Ertragens von resultierendem Schmerz solche Situationen viele, viele Male wiederholen, bis sie bewusst der Notwendigkeit gewahr werden, ihre Energiezentren und damit auch ihre Reaktionen und ihre Verhaltensformen ins Gleichgewicht zu bringen.

Sobald eine Person sich auf bewusste Weise über die Notwendigkeit, ihre Energiezentren und Reaktionen ins Gleichgewicht zu bringen, gewahr wird, besteht der nächste Schritt darin, der angemessenen positiven oder negativen Reaktion auf emotionale Situationen zu erlauben, reibungslos durch ihr Wesen hindurchzufließen, ohne irgendeine Art der emotionalen Färbung beizubehalten, nachdem es den Fluss durch das Wesen bewusst beobachtet und erlaubt hat. Und ich nehme an, dass die Fähigkeit, die positiv oder negativ geladene Energie beim Fluss durch das Wesen bewusst beobachten zu können, durch die Praxis der Ausgleichsübungen, die du uns gegeben hast, verstärkt wird, mit dem Resultat, dass Ausgeglichenheit für das Wesen erreicht wird, was ihm erlauben würde, in jeder Situation emotionslos und unverzerrt in Bezug auf das Gesetz des Einen zu bleiben, ganz ähnlich wie der objektive Zuschauer eines Fernsehfilms.

Ist das richtig?

Ra: Ich bin Ra. Dies ist eine inkorrekte Anwendung des Ausgleichens, das wir angesprochen haben. Die Übung des zuerst Erlebens von Gefühlen und dann bewussten Entdeckens ihrer Antithesen innerhalb des Wesens hat nicht den reibungslosen Fluss von sowohl positiven als auch negativen Gefühlen, während man selbst unbeeinflusst bleibt, zum Ziel, sondern stattdessen ist das Ziel, unbeeinflusst zu werden. Dies ist ein einfacheres Ergebnis und erfordert viel, sagen wir, Praxis.

Der Katalyst von Erfahrung verrichtet seine Arbeit, damit die Lern/Lehren dieser Dichte geschehen. Falls im Wesen jedoch eine Reaktion gesehen wird, selbst wenn der Katalyst nur beobachtet wird, nutzt das Wesen ihn dennoch für Lern/Lehren. Das Endresultat ist, dass der Katalyst nicht länger benötigt wird. Und so wird diese Dichte nicht länger benötigt. Es handelt sich hierbei nicht um Gleichgültigkeit oder Objektivität, sondern um fein eingestellte Liebe und Mitgefühl, die alle Dinge als Liebe sehen. Dieses Sehen ruft keine Reaktionen aufgrund katalytischer Aktionen hervor. Auf diese Weise kann das Wesen nun Mit-Schöpfer von erfahrbaren Geschehnissen werden. Dies ist die wahrere Ausgeglichenheit.

41.20 Raum/Zeit und Zeit/Raum

Fragesteller: Könntest du mir den Unterschied zwischen Raum/Zeit und Zeit/Raum erklären?

Ra: Ich bin Ra. In euren Worten ist es der Unterschied zwischen dem Sichtbaren und Unsichtbaren oder dem Physischen und Metaphysischen. In mathematischen Begriffen, wie sie derjenige verwendet, den ihr Larson nennt, ist es der Unterschied zwischen s/t und t/s.