Begleiter, um schnell zu lernen

18.8 FRAGESTELLER Dann wäre ein Wesen, das, sagen wir, vier Jahre alt ist, vollständig verantwortlich für alle Handlungen, die gegen oder nicht in Harmonie mit dem Gesetz des Einen wären. Ist das richtig?

RA Ich bin Ra. Dies ist korrekt. Es kann angemerkt werden, dass es von euren Sozialkomplex-Strukturen arrangiert wurde, dass den Wesen, die neuer in Inkarnation sind, Begleiter in einem physischen Geist/Körper/Seele-Komplex zur Verfügung gestellt werden sollen, wodurch sie schnell in der Lage sind, zu lernen, was mit dem Gesetz des Einen in Einklang ist.

Ab wann ist ein Wesen für sein Handeln verantwortlich?

18.7 FRAGESTELLER Während ein Wesen in dieser Dichte aus seinem Kindesalter herauswächst, wird es sich mehr und mehr seiner Verantwortlichkeiten bewusst. Gibt es ein Alter, unter dem ein Wesen nicht für seine Handlungen verantwortlich ist, oder ist es vom Zeitpunkt der Geburt an verantwortlich?

RA Ich bin Ra. Ein Wesen, das auf der Ebene der Erde inkarniert, erlangt zu einem variierenden Punkt in seinem Zeit/Raum-Fortschritt durch das Kontinuum Bewusstsein von Selbst. Dies mag einen Median, sagen wir, von ungefähr fünfzehn eurer Monate haben. Einige Wesen erlangen zu einer Periode näher an Inkarnation Bewusstsein von Selbst, andere zu einer Periode weiter entfernt von diesem Ereignis. In allen Fällen wird Verantwortung dann von diesem Punkt aus rückwärts im Kontinuum retroaktiv[1], so dass Verzerrungen vom Wesen verstanden und aufgelöst werden sollen, indem das Wesen lernt.


[1]    (Zu)rückwirkend (gültig).

Den spirituellen Fortschritt ermächtigen

10.12 FRAGESTELLER Dann würde es … auch wenn sich viele Wesen darüber nicht bewusst sind, dann ist ihr wirklicher Wunsch, ihr Wachstum zu beschleunigen, und es ist ihre Aufgabe, dies zu entdecken, während sie inkarniert sind. Ist es … ist es richtig, dass sie ihr Wachstum viel stärker beschleunigen können, während sie in [dritter] Dichte inkarniert sind, als zwischen den Inkarnationen dieser Dichte?

RA Ich bin Ra. Dies ist korrekt. Wir werden versuchen über dieses Konzept zu sprechen.

Das Gesetz des Einen hat als eine seiner primären Verzerrungen die Verzerrung des freien Willens, wodurch jedes Wesen frei ist, die Geist/Körper/Seele-Komplexe um sich herum zu ignorieren, und die Schöpfung an sich zu ignorieren. Es gibt Viele unter eurer Sozialerinnerungs-Komplex-Verzerrung, die sich, zu diesem Zeit/Raum, täglich engagieren, wie ihr sagen würdet, im Arbeiten am Gesetz des Einen in einer seiner primären Verzerrungen; das heißt, den Wegen der Liebe.

Wenn dieses gleiche Wesen jedoch, das aus den Tiefen seines Geist/Körper/Seele-Komplexes heraus zu Liebe/Licht neigt, dann Verantwortung akzeptieren würde für jeden Moment der Zeit/Raum-Ansammlung von vorhandenen Momenten, die ihm zur Verfügung stehen, dann könnte solch ein Wesen seinen Fortschritt auf die gleiche Weise ermächtigen, wie wir die Ermächtigung des Rufes eurer Sozialkomplex-Verzerrung an das Bündnis beschrieben haben.[1]


[1] beschrieben in 7.3, 7.4 und 7.5

So arbeiten der Rat von Saturn und die Wächter

7.9 FRAGESTELLER Hier habe ich eine Frage, glaube ich, über diesen Rat, von Jim. Wer sind die Mitglieder, und wie funktioniert der Rat?

RA Ich bin Ra. Die Mitglieder des Rates sind Vertreter vom Bündnis und von den Schwingungsebenen eurer inneren Ebenen, die Verantwortung für eure dritte Dichte tragen. Die Namen sind nicht wichtig, denn es gibt keine Namen. Eure Geist/Körper/Seele-Komplexe bitten um Namen und so werden, in vielen Fällen, Klangschwingungskomplexe verwendet, die mit den Schwingungsverzerrungen jedes Wesens übereinstimmen. Das Namen-Konzept ist jedoch nicht Teil des Rates. Wenn Namen gewünscht werden, dann werden wir versuchen, sie zu ermöglichen. Nicht alle haben jedoch Namen gewählt.

Die Größe des in ständiger Sitzung tagenden Rates, auch wenn die Mitglieder durch einen, wie ihr es nennen würdet, unregelmäßigen Ausgleich variieren, ist neun. Dies ist der Sitzungsrat. Um diesen Rat zu unterstützen, gibt es vierundzwanzig Wesen, die ihre Dienste auf Wunsch anbieten. Diese Wesen sorgen treu für Schutz und werden die Wächter genannt.

Der Rat arbeitet mittels, wie ihr es nennen würdet, telepathischem Kontakt mit dem Einssein oder der Einheit der Neun, wobei sich die Verzerrungen harmonisch vermischen, so dass das Gesetz des Einen mit Leichtigkeit vorherrscht. Wenn der Bedarf nach Denken gegenwärtig ist, fängt der Rat den Verzerrungskomplex dieses Bedarfes auf, gleicht ihn wie beschrieben aus und empfiehlt dann, was er als angemessene Handlung betrachtet. Dies beinhaltet: Eins, die Pflicht, soziale Erinnerungskomplexe zum Bündnis zuzulassen; Zwei, jenen Hilfe anzubieten, die unsicher sind, wie sie dem sozialen Erinnerungskomplex, der um Hilfe bittet, auf eine Art helfen können, die sowohl mit dem Ruf, dem Gesetz als auch mit der Zahl derer, die rufen (das heißt, dem Ruf manchmal zu widerstehen) übereinstimmt. Drei, interne Fragen werden im Rat entschlossen.

Dies sind die hervorstehenden Aufgaben des Rates. Sie können, falls in irgendeinem Zweifel, die Vierundzwanzig kontaktieren, die daraufhin dem Rat Konsens/Urteil/Denken anbieten. Der Rat mag dann jede Frage neu betrachten.

Der erste und zweite der drei Lehr/Lern-Bereiche

5.2 FRAGESTELLER Wir haben uns dazu entschieden, falls angeboten, die Ehre/Pflicht des Lehrens/Lernens des Heilungsvorgangs anzunehmen. Ich würde den ersten Schritt erfragen, den wir erreichen sollten, um wirksame Heiler zu werden.

RA Ich bin Ra. Wir werden mit dem ersten der drei Lehr/Lern-Bereiche beginnen.

Wir beginnen mit dem mentalen Lehren/Lernen, das für einen Kontakt mit intelligenter Unendlichkeit notwendig ist. Die Voraussetzung von geistiger Arbeit ist die Fähigkeit, Stille des Selbst in einem stetigen Zustand zu bewahren, wenn vom Selbst benötigt. Der Geist muss geöffnet sein wie eine Tür. Der Schlüssel ist Stille.

Innerhalb der Tür liegt eine hierarchische Konstruktion, die ihr mit Geographie und in gewisser Hinsicht mit Geometrie vergleichen könnt, denn die Hierarchie ist recht regelmäßig und trägt innere Beziehungen.

Um damit zu beginnen, das Konzept der geistigen Disziplin zu meistern, ist es nötig, das Selbst zu untersuchen. Die Polarität eurer Dimension muss verinnerlicht werden. Wo du Geduld in deinem Geist findest, musst du bewusst die entsprechende Ungeduld finden und umgekehrt. Jeder Gedanke, den ein Wesen hat, hat im Gegenzug einen Gegenpol[1]. Die Disziplinen des Geistes beinhalten, an erster Stelle, beide diese Dinge, jene, denen du zustimmst, und die Dinge, denen du ablehnend gegenüberstehst, in dir selbst ausfindig zu machen, und dann jede einzelne positive und negative Ladung mit ihrer gleichwertigen [Ladung] auszugleichen. Der Geist enthält alle Dinge. Deshalb: Du musst die Vollkommenheit in dir selbst entdecken.

Die zweite mentale Disziplin ist [die] Annahme der Vollkommenheit innerhalb deines Bewusstseins. Es ist nicht die Aufgabe eines Lebewesens in der Polarität des körperlichen[2] Bewusstseins, aus Merkmalen herauszupicken und auszuwählen, und so die Rollen aufzubauen, die Blockaden und Verwirrungen im bereits verzerrten Geistkomplex verursachen. Jedes Akzeptieren glättet einen Teil der vielen Verzerrungen, welche die Fähigkeit, die ihr Urteil nennt, hervorruft.

Die dritte Disziplin des Geistes ist eine Wiederholung der ersten, aber mit dem Blick nach außen zu den Mitlebewesen, die er trifft. In jedem Wesen existiert Vollkommenheit. Deshalb ist die Fähigkeit notwendig, jedes Gleichgewicht zu verstehen. Wenn du Geduld siehst, bist du dafür verantwortlich, in deinem geistigen Verständnis Ungeduld widerzuspiegeln, Geduld/Ungeduld. Wenn du Ungeduld siehst, ist es für deine geistige Erkenntnisanordnung[3]notwendig, ungeduldig/geduldig zu sein. Wir nutzen dies als ein einfaches Beispiel. Die meisten Konfigurationen des Geistes[4] haben viele Facetten, und die Erkenntnis von entweder den Polaritäten des eigenen Selbstes oder dem, was ihr die Polaritäten anderer Selbste nennen würdet, kann und muss als feinstoffliche Arbeit verstanden werden.

Der nächste Schritt ist das Annehmen dieser Anderen-Selbst-Polaritäten, was den zweiten Schritt widerspiegelt.

Dies sind die ersten vier Schritte im Lernen geistiger Disziplin. Der fünfte Schritt beinhaltet, die geographischen und geometrischen Beziehungen und Verhältnisse des Geistes, des Geistes der Anderen[5], des Massengeistes und des unendlichen Geistes zu beobachten.

Der zweite Bereich des Lern/Lehrens ist das Studium/Verständnis der Körperkomplexe. Es ist notwendig, dass du deinen Körper gut kennst. Es geht darum, den Geist dafür zu nutzen, zu untersuchen, wie die Empfindungen, die Neigungen, was ihr die Gefühle nennen würdet, verschiedene Teile des Körperkomplexes beeinflussen. Es wird nötig sein, die körperlichen Polaritäten sowohl zu verstehen als auch zu akzeptieren, und in einer chemisch/physischen Manifestation die Arbeit zu wiederholen, die du an deinem Geist durch Besinnung auf das Bewusstsein verrichtet hast.

Der Körper ist ein Geschöpf der Schöpfung des Geistes. Er hat seine Neigungen. Die biologische Neigung muss zuerst vollständig verstanden sein, und dann der gegensätzlichen Neigung gestattet werden, vollen Ausdruck in Erkenntnis zu finden. Wiederum kann dann der Prozess der Annahme des Körpers als ein ausgeglichenes, sowie als polarisiertes, Individuum erreicht werden.

Danach liegt die Aufgabe darin, diese Erkenntnis auf die Körper der anderen Selbste auszuweiten, die du treffen wirst. Das einfachste Beispiel dafür ist die Erkenntnis, dass jeder biologische Mann weiblich ist; jede biologische Frau ist männlich. Dies ist ein einfaches Beispiel. In jedoch fast jedem Fall, in dem ihr versucht, den Körper des Selbst oder des Anderen-Selbst zu verstehen, werdet ihr wieder feststellen, dass das feinste Wahrnehmungsvermögen nötig ist, um die beteiligten Polaritätskomplexe voll zu verstehen.

Zu diesem Zeitpunkt würden wir vorschlagen, die Beschreibung bis zur nächsten Arbeitszeit zu schließen, damit wir dem dritten Bereich die Zeit widmen können, die seiner Wichtigkeit angemessen ist.

Wir können eine Frage beantworten, wenn es eine kurze ist, bevor wir dieses Instrument verlassen.

[1] Im Original: eine Antithese

[2] Im Original: physikalischen

[3] Im Original: mental configurations of understanding

[4] Im Original: configurations of mind

[5] Im Original: the other mind (des anderen Geistes)

Alles ist eins und dieses Eine ist Liebe/Licht, Licht/Liebe, der Unendliche Schöpfer

4.20 FRAGESTELLER Mein Ziel ist es hauptsächlich, mehr vom Gesetz des Einen zu entdecken, und [es wäre] sehr hilfreich, Heilungstechniken zu entdecken. Ich bin mir über dein Problem in Bezug auf freien Willen bewusst. Kannst du … Du kannst keine Vorschläge machen, deshalb werde ich fragen, ob du mir das Gesetz des Einen darlegen kannst und die Gesetze des Heilens?

RA Ich bin Ra. Dem Gesetz des Einen, obwohl jenseits der Begrenzungen von Benennung, wie ihr Klangschwingungskomplexe nennt, kann man sich durch die Aussage annähern[1], dass alle Dinge eins sind, dass es keine Polarität gibt, kein Richtig oder Falsch, keine Disharmonie, sondern nur Identität[2]. Alles ist eins, und dieses Eine ist Liebe/Licht, Licht/Liebe, der Unendliche Schöpfer.

Eine der primären Verzerrungen des Gesetzes des Einen ist die von Heilung. Heilung geschieht, wenn ein Körper/Geist/Seele-Komplex tief in seinem Inneren das Gesetz des Einen versteht; das heißt, dass es keine Disharmonie, keine Unvollkommenheit gibt; dass alles vollständig und ganz und perfekt ist. Dadurch formt die intelligente Unendlichkeit innerhalb des Geist/Körper/Seele-Komplexes die Illusion von Körper, Geist oder Seele neu zu einer Form, die mit dem Gesetz des Einen übereinstimmt. Der Heiler handelt als Energetisierer oder Katalyst[3] für diesen vollständig individuellen Prozess.

Ein Punkt, der von Interesse sein könnte, ist, dass ein Heiler, wenn er darum bittet, zu lernen, die Verzerrung annehmen muss, die als Verantwortung für dieses Bitten/Empfangen verstanden wird, und deshalb heilen. Dies ist eine Ehre/Pflicht, die sorgfältig in freiem Willen vor dem Erbitten bedacht werden muss.


[1] Im Original: „das Gesetz des Einen kann durch die Aussage approximiert werden“

[2] Identity: auch Gleichheit, Selbigkeit

[3] Auslöser