Potenzialdifferenz erzeugt Fähigkeit zur Arbeit

19.19 FRAGESTELLER Ich glaube, wir haben hier einen sehr, sehr wichtigen Punkt. Dann scheint es ein extremes Potenzial in dieser Polarisierung zu geben, so wie es sie in – um eine Analogie zu verwenden – in Elektrizität gibt: Wir haben einen positiven und [einen] negativen Pol. Je mehr man die Ladung an einem der beiden aufbaut, desto größer ist die Potenzial-Differenz und desto größer die Fähigkeit, Arbeit, wie wir es nennen, im physikalischen Sinn zu leisten.

Dies scheint mir der exakte Vergleich zu dem zu sein, was wir hier im  Bewusstsein [vorliegen] haben. Ist dies korrekt?

RA Ich bin Ra. Dies ist präzise korrekt.

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Wechsel der Polarisierung

19.18 FRAGESTELLER Ich nehme an, dass ein Wesen auf jedem der Pfade entscheiden kann, den Pfad zu jedem Zeitpunkt [neu] zu wählen und möglicherweise den Weg zurückzugehen, wobei das Pfade-Wechseln immer schwieriger wird, je weiter man [einen] gegangen ist? Ist dies korrekt?

RA Ich bin Ra. Dies ist inkorrekt. Je weiter sich ein Wesen, wie du es nennen würdest, polarisiert hat, umso leichter kann dieses Wesen die Polarität wechseln, denn umso mehr Kraft und Bewusstsein wird das Wesen haben.

Diejenigen, die wirklich hilflos sind, sind jene, die nicht bewusst gewählt haben, sondern Muster wiederholen, ohne Wissen über die Wiederholung oder die Bedeutung des Musters [zu haben].

Einige lieben das Licht, einige die Dunkelheit

19.17 FRAGESTELLER Kannst du mir erklären, welche Neigung ihren Antrieb zum gewählten Pfad des Dienstes am Selbst erzeugt?

RA Ich bin Ra. Wir können nur in Metaphern sprechen. Einige lieben das Licht. Einige lieben die Dunkelheit. Es ist eine Frage des einzigartigen und unendlich verschiedenen Schöpfers, der aus seinen Erfahrungen auswählt und damit spielt, wie ein Kind bei einem Picknick. Einige genießen das Picknick und finden die Sonne schön, das Essen köstlich, die Spiele erfrischend, und glühen mit der Freude der Schöpfung. Einige finden die Nacht köstlich, und ihr Picknick ist Schmerz, Schwierigkeit, Leiden von Anderen, und die Untersuchung der Verkehrtheiten von Natur. Diese genießen ein anderes Picknick.

Alle diese Erfahrungen stehen zur Verfügung. Der freie Wille jedes Lebewesens wählt die Form des Spiels, die Form der Freude.

Durch freien Willen trennen sich die Wege

19.16 FRAGESTELLER Durch freien Willen trennen sich die Pfade dann irgendwann in der dritte Dichte-Erfahrung und ein Wesen wählt bewusst – oder wahrscheinlich unbewusst. Wählt ein Wesen diesen Pfad bewusst am ursprünglichen Trennungspunkt aus?

RA Ich bin Ra. Wir sprechen in Allgemeinheiten, was gefährlich ist, weil immer ungenau. Wir verstehen jedoch, dass du nach dem Überblick suchst; deshalb werden wir Anomalien aussondern und von Mehrheiten sprechen.

Die Mehrheit von dritte Dichte-Wesen befindet sich weit entlang des gewählten Weges, bevor Realisierung dieses Weges bewusst ist.

Das Entdecken der Manipulation Anderer-Selbste markiert den Beginn des negativen Weges

19.15 FRAGESTELLER Dann sind die jüngsten dritte Dichte-Wesen, die gerade den Übergang aus der zweiten gemacht haben, noch stark auf Selbst-Dienst ausgerichtet. Es muss viele andere Mechanismen geben, um ein Bewusstsein der Möglichkeit zu Dienst an Anderen zu erschaffen.

Ich frage mich, erstens – zwei Dinge. Ich wundere mich über den Mechanismus, und ich frage mich, wann die Aufteilung stattfindet, bei der das Lebewesen in der Lage ist, auf dem Weg des Dienstes am Selbst weiterzumachen, der es schließlich zur vierten oder fünften Dichte bringt.

Ich würde annehmen, dass ein Wesen weitermachen kann – dass es, sagen wir, in zweiter Dichte mit Dienst ganz am Selbst beginnen kann, und geradewegs weitermachen und einfach auf dem Pfad bleiben, den wir den Pfad des Dienstes am Selbst nennen würden, und niemals herübergezogen werden würde. Ist das richtig?

RA Ich bin Ra. Dies ist inkorrekt. Das zweite Dichte-Konzept des sich selbst Dienens beinhaltet den Dienst an jenen, die mit dem Stamm oder Rudel verbunden sind. Dies wird in zweiter Dichte nicht als Trennung zwischen Selbst und Anderem-Selbst gesehen. Alles wird als Selbst gesehen, da in einigen Formen von zweite Dichte-Wesen, falls der Stamm oder Rudel geschwächt wird, es dem Wesen innerhalb des Stamms oder Rudels ebenso ergeht.

Das neue oder anfängliche dritte Dichte-Wesen hat diese unschuldige, sagen wir, Neigung oder Verzerrung, jene in der Familie, der Gesellschaft, wie ihr es nennen würdet, vielleicht Land, als Selbst zu sehen. Auch wenn dies keine Verzerrung ist, die hilfreich für den Fortschritt in dritter Dichte ist, ist sie deshalb ohne Polarität.

Der Bruch wird deutlich, wenn das Wesen Andere-Selbste als Andere-Selbste wahrnimmt und bewusst beschließt, Andere-Selbste für den Nutzen des Selbst zu manipulieren. Dies ist der Beginn des Weges, von dem du sprichst.

Der Krater der Gleichgültigkeit zwischen 5% und 51% Dienst an Anderen

17.33 FRAGESTELLER Warum ist es auf dem negativen Pfad so viel schwieriger Erntefähigkeit zu erreichen als auf dem positiven?

RA Ich bin Ra. Der Grund dafür ist eine Verzerrung des Gesetzes des Einen, die darauf hindeutet, dass das Gateway zu intelligenter Unendlichkeit ein Gateway am Ende eines engen und schmalen Pfades, wie ihr es nennen könnt, sei. 51 Prozent Hingabe zum Wohl von Anderen-Selbsten zu erreichen ist so schwierig, wie einen Grad von fünf Prozent Hingabe zu Anderen-Selbsten zu erreichen. Der, sagen wir, Krater der Gleichgültigkeit liegt zwischen diesen beiden.

Eine Ernte, auch für negativ Orientierte

16.11 FRAGESTELLER Gibt es eine Ernte von Wesen, die zu Dienst am Selbst orientiert sind, wie es eine Ernte hier von den Wesen gibt, die zum Dienst an Anderen orientiert sind?

RA Ich bin Ra. Es gibt eine Ernte. Jene, die in der Lage sind, vierte Dichte durch Schwingungskomplex-Ebenen zu betreten, können die Art ihrer zukünftigen Suche des Einen Schöpfers wählen.