roter Strahl

15.12 Fragesteller: Wie bewerkstelligt es ein Wesen, sich selbst auszugleichen? Was ist der erste Schritt?

Ra: Ich bin Ra. Die Schritte sind nur einer; und zwar ein Verständnis der Energiezentren, die den Geist-/Körper-/Seele-Komplex ausmachen. Dieses Verständnis mag wie folgt zusammengefasst werden. Das erste Ausgleichen ist das des Malkuth-, oder Erd-Schwingungsenergiekomplexes, roter-Stahl-Komplex genannt. Ein Verständnis und Akzeptieren dieser Energie ist fundamental. […]

34.15 Fragesteller: Du hast gerade den Begriff dritter Strahl in dieser Aussage verwendet. War das der Begriff, den du verwenden wolltest?

Ra: Ich bin Ra. Wir meinten den grünen Strahl. Unsere Schwierigkeit liegt in unserer Wahrnehmung des roten und violetten Strahls als gesetzt, deswegen sind es die inneren Strahlen, die variieren und die als Anzeichen für Vorrang-durch-Reife in den Versuchen betrachtet werden müssen, eine Ernte zu bilden.

34.16 Fragesteller: Würde der rote Strahl, ein intensiver roter Strahl, dann als ein Index für Reife, für das Vorrang-durch-Reife-System von Inkarnationen, genutzt werden, wie auch der intensive violette Strahl?

Ra: Ich bin Ra. Dies ist teilweise richtig. Im Abschluss oder der Ernte in die positive vierte Dichte wird der rote Strahl nur als derjenige angesehen, der, wenn er aktiviert ist, die Basis für alles ist, was in [den] Schwingungsebenen geschieht; wobei die Summe daraus violetter-Strahl-Energie ist.

Der violette Strahl ist der einzige Gesichtspunkt für vierte-Dichte positiv. In der Einschätzung der erntereifen, negativen vierten Dichte, wird sehr sorgfältig die Intensität des roten, sowie des orangenen und gelben Strahls betrachtet, da eine große Menge an Stamina und Energie dieser Art für eine negative Weiterentwicklung nötig ist, da es extrem schwer ist, das Gateway zu intelligenter Unendlichkeit vom Solar-Plexus-Zentrum aus zu öffnen. Dies ist für eine Ernte in die vierte-Dichte negativ notwendig.

39.10 Fragesteller: Ich empfinde, dass es ein fruchtbarer Boden für die Erforschung unserer Entwicklung wäre, die Evolution der körperlichen Energie nachzuzeichnen, denn diese sieben Zentren scheinen mit all den anderen „Siebenen“, von denen ich vorher gesprochen habe, verbunden und für unsere eigene Entwicklung zentral zu sein. Könntest du den Vorgang der Evolution dieser körperlichen Energiezentren beschreiben, beginnend mit der primitivsten Lebensform, die über diese Zentren verfügt?

Ra: Ich bin Ra. Dieses Material wurde bereits zu einem gewissen Grad besprochen. Deswegen werden wir keine Informationen darüber wiederholen, welche Strahlen in erster und zweiter Dichte weilen und die Gründe dafür, sondern stattdessen versuchen, diese Informationen zu erweitern.

Die grundlegenden Schlüsselpunkte jeder Entwicklungsstufe, also von jeder Dichte nach der zweiten, kann wie folgt gesehen werden: Erstens, die grundlegende Energie des sogenannten roten Strahls. Dieser Strahl kann als der grundlegende, stärkende Strahl für jedes Wesen angesehen werden. Er sollte nie als weniger wichtig oder produktiv im Sinne einer spirituellen Evolution abgewertet werden, denn er ist der Basis-Strahl.

[…]

39.11 Fragesteller: Um das ein wenig aufzuklären, würde ich gerne die Frage stellen, wenn wir ein hoch polarisiertes Wesen haben, das zu Dienst an Anderen polarisiert ist, und ein hoch polarisiertes, das zu Dienst am Selbst polarisiert ist, was wäre, für jeden Strahl, beginnend mit Rot, … gäbe es einen Unterschied im roten Strahl dieser zwei Wesen?

Ra: Ich bin Ra. Dies soll die letzte volle Frage dieser Arbeit sein.

Es gibt keinen Unterschied zwischen gleich stark polarisierten positiven und negativen Wesen in Bezug auf den roten Strahl.

41.25 Fragesteller: Warum werden das rote, gelbe und blaue Energiezentrum primäre Zentren genannt? Ich denke, dass ich dies aus dem bisherigen Material verstanden habe, aber kann man diese primären Farben auf irgendeine Weise auf intelligente Unendlichkeit zurückführen, die tiefer ist als das, was du uns [bisher] gegeben hast?

Ra: Ich bin Ra. Wir können nicht sagen, was einem Wesen als tief erscheinen mag. Der rote, der gelbe und der blaue Strahl sind primär, weil sie Aktivität einer primären Natur bedeuten.

Der rote Strahl ist die Grundlage, der orangene Strahl die Bewegung zum gelben Strahl, der der Strahl der Selbst-Bewusstheit und Interaktion ist. Der grüne Strahl ist die Bewegung durch verschiedene Erfahrungen des Energieaustausches, der mit Mitgefühl und alles-vergebender Liebe zu tun hat, zum primären blauen Strahl, der der erste Strahl der Ausstrahlung des Selbstes ist, unabhängig von jeglicher Handlung eines anderen.

Das Wesen des grünen Strahls ist ineffektiv gegenüber Blockaden, die von Anderen-Selbsten ausgehen. Das blauer-Strahl-Wesen ist ein Mit-Schöpfer. Dies mag vielleicht einfach die Wiederholung einer früheren Aktivität sein, aber wenn du die Funktion des Logos als Vertreter des Unendlichen Schöpfers in der Bewirkung der Kenntnis des Schöpfers durch den Schöpfer betrachtest, kannst du vielleicht die Schritte erkennen, mit denen dies erreicht werden kann.

Dürfen wir um eine letzte volle Frage bitten, bevor wir diese Arbeitssitzung verlassen?

47.8 Fragesteller: In unserer esoterischen Literatur werden viele Körper aufgezählt. Ich habe hier eine Liste des physischen, des ätherischen, des emotionalen, des astralen und des mentalen Körpers. Kannst du mir sagen, ob diese Aufzählung der richtigen Anzahl entspricht, und kannst du mir die Verwendungen und Zwecke und Wirkungen, etc. jedes dieser oder irgendwelcher anderer Körper erklären, die in unserem Geist-/Körper-/Seele-Komplex sein können?

Ra: Ich bin Ra. Deine Frage voll zu beantworten wäre die Arbeit vieler Sitzungen wie dieser, da die Zwischenbeziehungen der verschiedenen Körper und die Effekte jedes Körpers in verschiedenen Situationen ein enormes Studium sind. Wir werden jedoch damit beginnen, euren Geist auf das Spektrum der wahren Farben und auf die Verwendung dieser Erkenntnis beim Verstehen der verschiedenen Dichtestufen eurer Oktave zurückzuverweisen.

Wir haben die Zahl Sieben vorliegen, die sich vom Makrokosmos zum Mikrokosmos in Struktur und Erfahrung wiederholt. Deswegen ist es nur zu erwarten, dass es sieben grundsätzliche Körper gibt, die vielleicht am deutlichsten als roter-Strahl-Körper, etc. bezeichnet werden könnten. Wir sind uns jedoch darüber bewusst, dass du die erwähnten Körper mit den Farbstrahlen in Verbindung bringen möchtest. Dies wird verwirrend, da verschiedene Lehrer ihre Lehr/Lernen-Verständnisse in verschiedenen Begriffen angeboten haben. So kann jemand einen feinstofflichen Körper die eine Sache nennen, und ein anderer mag einen anderen Namen dafür finden.

Der rote Strahl-Körper ist euer chemischer Körper. Es ist jedoch nicht der Körper, den ihr als Bekleidung im Physischen habt. Es ist das nicht-konstruierte Material des Körpers, der elementare Körper ohne Form. Es ist wichtig, diesen grundlegenden, ungeformten materiellen Körper zu verstehen, denn es gibt Heilungen, die durch das einfache Verständnis der Elemente, die im physischen Körper vorhanden sind, ausgeführt werden können.

[…]

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9 Gedanken zu “roter Strahl

  1. joth2012 12.01.2014 / 08:20

    Weitere Informationen zum „roten Strahl“:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Chakra#Wurzelchakra

    Wurzelchakra

    Muladhara-Chakra (Mula = Wurzel, adhara = Stütze)

    Zuordnung
    Stabilität, Lebenswille, Lebenskraft, Selbsterhaltungstrieb, Sicherheit, Urvertrauen, Erdung, Aufnahme der Erdenergie

    Physisch
    Beckenboden, Dick- und Enddarm, Knochen, Beine und Füße, Zähne und Nägel, Blutbildung, Verdauung, Ischiasnerv, Drüsenfunktion der Nebennieren (Bildung von Kortison, Adrenalin, Noradrenalin – für Temperaturausgleich, Stressbewältigung, Allergieempfindlichkeit)

    Störungsfrei
    Lebenskraft, gute gesundheitliche Konstitution, Urvertrauen, Sicherheit, Geborgenheit, mit beiden Beinen auf der Erde, Ausdauer, Durchhaltevermögen, stabile Knochen und Nägel, gute Zähne, gute problemlose Verdauung und Ausscheidung

    Störungen und Blockaden
    Mangelnde Lebensenergie, wenig Lebensfreude, mangelndes Vertrauen ins Leben, Existenzängste, Misstrauen, Phobien (z. B. vor Spinnen oder ähnlichem), psychische Kraftlosigkeit, Depressionen, Darmerkrankungen, Hämorrhoiden, Verstopfung, Durchfall, Kreuzschmerzen, Hexenschuss, Ischialgien, Knochenerkrankungen, Osteoporose, Schmerzen in Beinen und Füßen, Krampfadern und Venenleiden, Blutarmut, Blutdruckschwankungen, stressbedingte Erkrankungen, allergische Beschwerden

    Aroma
    Nelke, Rosmarin, Ingwer, Vetiver, Zypresse, Zeder (Duftlampe, Rosmarinbäder, Massage Steißbeinbereich und Gesäß)

    Kräuter
    Baldrian, Lindenblüten, Holunder

    Bachblüten
    Clematis, Sweet Chestnut, Rock Rose

    Im Alltag
    Sportliche Betätigung, viel frische Luft, Fußmassagen, Barfußgehen, Waden- und Schenkelgüsse, Erde, Natur, Gartenarbeit, rote Kleidung + Tücher + Gegenstände, rhythmische Musik (Trommeln), Sonnenuntergang

    Im Yogaunterricht
    Alle Standhaltungen (z. B. Vrkshasana = Erdung, Verwurzelung, Erdenergie)
    alles, was auf die Füße, Knie, Beine, Becken, Kreuzbein-Steißbeinbereich wirkt; alle Vorbeugen
    Vokaltönen: U
    Pranayama: Einatmung, in der Anhaltephase Mula-bandha, mit Ausatmung wieder lösen

  2. joth2012 12.01.2014 / 08:37

    Yoga-Übung Mula-Bhanda:

    Quelle: Shree Bindu Sewa Sansthan Ashrama, Vrindavana, India.

    http://www.jaisiyaram.de/yoga-uebungen/mula-bandha.html

    Mula Bandha, Moola Bandha, Wurzelverschluss

    Ausführung von Mula Bandha

    Mula heißt Wurzel und diesem Fall bezieht es sich auf unser Perineum zwischen Sexualorgan und Anus sowie PC-Muskel und Beckenboden. Um Mula Bandha zu machen kannst du in Vajrasana, Siddhasana, Bhadrasana, Guptasana oder Gorakshasana sitzen. Ziehe dein Perineum mit einer Einatmung in Richtung deines Nabels zusammen. Schließe deine Augen. Konzentriere dich auf die Muskeln zwischen Steiß- und Schambein und visualisiere sie.

    Das Anspannen der Muskeln fühlt sich genauso an, als wenn du auf Toilette müsstest und den Urin in deinem Körper zurück hältst. Du benutzt diese Muskeln auch, wenn du dich dazu zwingt Urin zu lassen, auch wenn du gar nicht musst.

    Am Anfang spannst du die Muskeln mit einer Einatmung an und entspannst sie mit einer Ausatmung. Langsam kannst du die Zeit der Anspannung erhöhen. Vertiefe deine Atmung.

    Warum man Mula Bandha durchführen sollte

    Das Perineum ist auch als der Ort bekannt, wo die Kundalini-Energie im ersten Chakra liegt, dem Mudladhar Chakra. Diese Yoga-Pose stimuliert auch das Wurzelchakra und seine Energie.

    Beim Perineum ist die Unterseite unseres Körpers, der Knoten- und Startpunkt unseres Nervensystems. Die drei Haupt-Nadis oder –Meridiane Ida, Pingala und Sushumna beginnen ebenso beim Perineum und fließen durch alle Chakras bis zum sechsten Chakra, dem Aagya Chakra. Die drei Nadis befördern die Kundalini-Energie durch deinen Körper. Durch Mula Bandha stimulierst du beides, dein Nerven- und dein Energiesystem, an ihren Wurzeln und Anfangspunkten.

    Diese Stimulation bringt dir viele gute Effekte. Einer von ihnen ist, dass du durch die Übung deinen Geist beruhigst. Du gewinnst emotionale und psychische Stärke, dein Geist ist stabiler und ausgeglichener, so dass es einfacher für dich ist, negative Gedanken und Gefühle der Unsicherheit loszuwerden. Diese Stabilität macht dich weniger anfällig für Phobien. Außerdem wird dir diese Pose helfen Ärger besser zu kontrollieren und deine Konzentrationskraft zu steigern.

    Es ist eine der besten Übungen, um dein erstes Chakra zu aktivieren. Das ist auch der Grund, warum die Übung gut bei jeglichen sexuellen und gynäkologischen Problemen ist.

    Worauf man bei Mula Bandha achten sollte

    Wenn du diese Übung mit der beschriebenen Atemtechnik machst, ist es einfacher, dich auf die Muskeln zu konzentrieren. Dafür ist es auch gut, die Augen zu schließen. Am Anfang kann es hilfreich sein mit deinem Finger die Muskeln zu berühren, um sicher zu stellen, das du nicht mit deinen Analmuskeln oder den Muskeln deines Sexualorgans arbeitest.

  3. muktananda13 12.01.2014 / 11:07

    Yoga ist die vollkommene Wissenschaft . Es beinhaltet Anatomie, , Astronomie, Ethik, Physik, Philosophie ,Psychologie, Ethik . Es ist ein Wissenschaftskomplex, direkt angewendet auf den eigenen Körper und die eigene Psyche , um die Einmaligkeit der Seele, des Selbst zu offenbaren.

    Der Praktizierende kann um Erreichung dieses Ziels zwischen einen , mehreren oder allen Hauptarten dieses Komplexes wählen:

    – Karma -Yoga (Ausübung -wohltätiger- der Aktionen/ Handlungen zugunsten Anderer, um Karma abzuwenden, abzumildern oder auszuschließen; Hauptthema des Ausübens dieser Yoga -Art ist das Erlangen der Ausübung aller Taten ohne an der Frucht der Taten zu hängen oder auch ohne Intention, absichtsloses Handeln, welches insofern karma ausschließt);

    – Bhakti-Yoga ( Hingabe des Individuellen gegenüber der Ganzheit, Gott, Yoga der Absoluten Liebe,Liebe als „Klebestoff“ an Gott ; das praktizierende Urchristentum. );

    -Jnana-Yoga ( Yoga der Vernunft, des Verstandes, der philosophische Yoga oder Meditieren über ein ausdenkbaren Aspekt oder Prinzip Gottes);

    – Raja -Yoga (der König der Yogas, das Transzendierenden der individuellen Psyche oder der kosmischen Illusion unter Einhaltung der 10 Gebote und Verbote ,Stellung, Atmungskontrolle ,Zurückziehen der Aufmerksamkeit von der Außenwelt, Fixierung der Gedanken, Konzentration, Meditation und Kontemplation).

    • joth2012 12.01.2014 / 11:29

      Danke für die Aufzählung, Muktananda. Ich persönlich habe einige Erfahrung im Bhakti-Yoga gesammelt (würde aber die faszinierende Beschäftigung mit dem Ra-Material eher dem Jnana-Yoga zuordnen). Falls sich jemand dafür interessiert, stehe ich gern Rede und Antwort 🙂

      Liebe und Licht
      Hare Krishna

      Jochen / Navanitachora das

      • muktananda13 12.01.2014 / 11:55

        Gern geschehen, lieber Freund.
        Könntest du mit netterweise mir schildern,was du erfahren hast? Es wäre außerordentlich interessant.

        Tatsächlich, das sog. Ra-Material wäre dem Jnana-Yoga zuzuschreiben, jedoch es bedarf unbedingt der PERSÖNLICHEN PRÜFUNG DURCH`S MEDITIEREN DARÜBER des Einzelnen, ob und wie viel das übereinstimmt .

        Herzengruß, m.

      • joth2012 12.01.2014 / 15:09

        Nachdem ich evangelische Kirche, Astrologie, Tarot, Fernheilung, entheogene Pflanzen und Substanzen, Goa-Parties, schamanischen Erfahrungen, „Om“-Chanten, Zeugen Jehovas, Rainbow-Gatherings, Reiki, einige Semester Ethnologie-Studium und „Om Mani Padme Hum“-Chanten erlebt hatte, bin ich 2000 zum ersten Mal in einen Bhakti-Yoga-Ashrama der Gaudiya-Vaishnava-Tradition (ISKCON) in Deutschland eingezogen. .

        Ab da folgte ich für rund 5 Jahre einer „Sadhana“-Praxis, die zum Beispiel regelmäßige Mantrameditation und Pujas bei Sonnenaufgang, Studium verschiedener Sanskrit-Schriften und viele andere spirituelle Tätigkeiten beinhaltete.

        In einer ersten Einweihung in die Brahma-Madhva-Gaudyja-Sampradaya erhielt ich den spirituellen Namen Navanitachora das, in einer zweiten die „Ehre/Pflicht“ :), brahmanische Tätigkeiten wie Pujari-Dienste für installierte Deities auszuführen. Eine besonders intensive Erfahrung waren in diesem Zusammenhang mehrere längere Phasen in Nava-Jyada-Nrsimha-Ksetra oder Simhachalam (Bio-/Kuhschutz-Bauernhof, Tempel und Ashram in Niederbayern), wo ich solche Tätigkeiten für Sri-Sri Prahlad-Nrsimha und die Silas vor Ort ausführen durfte.

        Aus heutiger Sicht besonders wertvoll waren einige Jahre in Wien, in denen wir als internationale Gruppe junger Menschen das „Zentrum für vedische Studien“ und den „East of Eden Tempelshop“ unterhielten. Jeder von uns hat damals sicherlich beachtliche Opfer in Bezug auf Privatsphäre und Komfort unternommen – und das Ergebnis war eine außerordentlich karftvolle, spirituelle Zeit, an der viele mit ihrer Liebe und ihrem Licht partizipiert haben.

        Meine letzte Station innerhalb dieser vishnuistischen Organisation endete 2005 in Radhadesh, wo ich für kurze Zeit für das Bhaktivedanta College gearbeitet habe.

        Der Grund für meine Distanzierung war die Beschäftigung mit meiner eigenen sexuellen Identität und mein Coming-Out innerhalb eines Umfeldes, das zwar persönlich sehr wohlwollend reagierte, „organisationell“ jedoch mit „Nicht-Heteronormativität“ nicht umgehen konnte. Um vorhersehbaren Konflikten und unschönen Erlebnissen aus dem Weg zu gehen, habe ich mich von Tätigkeiten im Zentrum einer spirituellen Organisation entfernt und in der Folge eine unabhängige(re) Position eingenommen.

        In der anschließenden Reflektion darauf hat mich das Spannungsverhältnis zwischen spirituellen Prinzipien (die ich für essentiell empfinde, weil ich sie für aus dem gespeist halte, was Ra „Zeit/Raum“ nennt) und kulturellen/“religiösen“ Ausgestaltungen (die meiner Ansicht nach eher dem „Raum/Zeit“-Bereich zuzuordnen und deshalb vergänglich, veränderbar und regelmäßig überarbeitungs- und verfeinerungswert/bedürftig sind) besonders interessiert. Daraus enstanden ist eine Arbeit, die sich mit der Rolle des dritten Geschlechts bzw. nicht-heteronormativen Teilen der vedischen Gesellschaft, wie sie schon in der Kama-sutra beschrieben wurden, beschäftigt. Darin wird auch beleuchtet, warum viele oft heute immer noch vorliegenden Überzeugen und Vorurteile keineswegs den spirituellen Wurzeln entsprechen, sondern historische Auswirkungen von politischen und gesellschaftlichen Bestrebungen waren, die sicherlich weniger als möglich im Einklang mit dem Gesetz des Einen waren:

        Galva108

        Das Design ist etwas veraltet und die Seite wird nicht mehr aktiv betrieben, da ich dieses Thema inzwischen als für mich abgeschlossen betrachte.

        Meine tägliche Praxis besteht nun aus einem großen Anteil „Law of One“-Studium und Arbeit damit, stille Meditation, stille und geprochene Mantra-Meditation und vor allem Bhajan-Singen (im Moment mit Gitarre, aber auch mit Harmonium). Nichts davon praktiziere ich so rigide wie früher in den Ashram-Situationen. Dort wurde Spiritualität manchmal auf eine Art praktiziert, die an Wehrdienst erinnern könnte. Das mag seine Vorzüge im Bereich der Entwicklung von Disziplin haben, zieht jedoch die entsprechenden energetischen Verzerrungen nach sich.

        Gerade das „Gesetz des Einen“ hat mir sehr geholfen, zwischen negativer und positiver Polarisierung, auch im Umfeld spiritueller Organisationen und Persönlichkeiten zu unterscheiden, und sozusagen von jemandem, der es wahrscheinlich ganz gut weiß, nochmal eindeutig zu erfahren, dass es der eigene, innere, individuelle Weg ist, der durch eine unvorstellbar große Anzahl von verschiedenen Methoden und, daraus, durch den eigenen einzigartigen Weg gegangen wird. Äußere Hilfsmittel sind Stützräder, die den Suchenden begleiten, bis der Schöpfer beginnt, das Selbst direkt zu informieren – dennoch bieten auch etablierte spirituelle Wege und Praktiken funktionierende Pfade zu „intelligenter Unendlichkeit“; darauf, und auch darauf, dass es empfehlenswert ist, sich einen Pfad zu suchen und in diesem zu wachsen, weist Ra hin. Es muss also nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet werden.

        In meinem persönlichen „Bhajan“, meiner Vertiefung in spirituelle Ekstase, erlebe ich, seitdem ich mich intensiv mit dem „Law of One“ beschäftige, nicht-gekannte Höhepunkte intensiver spiritueller Gefühle und Zustände. Schon einige Male brach es beim Bhajan-Singen einfach aus mir heraus und ich konnte einfach nur noch weinen. Beim Meditieren fühle ich mich oft geradezu elektrisiert und diese Töne kann ich auch wahrnehmen:

        44.3 Fragesteller: Kannst du mir sagen, was der Ton war, den ich in meinem linken Ohr gehört habe, als du mit deiner Kommunikation begonnen hast?
        Ra: Ich bin Ra. Das war ein negativ orientiertes Signal.

        44.4 Fragesteller: Kannst du mir sagen, wie ich ein positiv orientiertes Signal hören würde?
        Ra: Ich bin Ra. Es gibt zwei Arten von positivem Signal. Erstens, in der Position des rechten Ohrs weist ein Signal darauf hin, dass dir [gerade] eine nicht-ausgesprochene Botschaft gegeben wird, indem es sagt „Höre zu. Achte darauf.“ Das andere positive Zeichen ist der Ton über dem Kopf, der eine ausgeglichene Bestätigung eines Gedankens ist.

        44.5 Fragesteller: Gibt es irgendwelche anderen, negativ orientierten Signale, die ich bekomme?
        Ra: Ich bin Ra. Das stimmt. Du kannst Gedankenformen, Wortformen und Visionen empfangen. Du scheinst jedoch unterscheiden zu können.

        44.6 Fragesteller: Gibt es einen Grund dafür, dass ich für diese Signale einer negativen Art offen bin?
        Ra: Ich bin Ra. Bist du nicht alle Dinge?

        Ich empfinde es tatsächlich so, dass „Kontakt“ möglich ist und Unterstützung für spirituelle Arbeit sehr stark fließt. Es mag auch daran liegen, dass wir das offizielle Kalenderdatum des Übergangs von der vierten zur fünften Welt (Maya-Kalender) jetzt ja schon länger abgehakt haben und wir wohl zu dem ansetzen, was als Quantensprung anzusehen wäre, auch wenn wir uns dessen als Menschheit „im Auge des Hurrikans“ vielleicht nicht so recht bewusst sind. Im Rückblick würden wir es wahrscheinlich auch so beschreiben:

        40.10 Fragesteller: Was, angenommen wir sind, unsere Schwingung – Ich nehme an, dass diese Schwingung vor ungefähr zwanzig bis dreißig Jahren begann, sich zu erhöhen. Ist das richtig?

        Ra: Ich bin Ra. Die ersten Vorboten davon waren vor ungefähr fünf-und-vierzig eurer Jahre, und die Energien schwingen immer intensiver im Laufe der 40-jährigen Periode, die der, sagen wir, letzten Bewegung schwingender Materie durch den Quantensprung, wie ihr es nennen würdet, vorausgeht.

        Diesen langen Beitrag habe auch deshalb geschrieben, damit zukünftige Leserinnen und Leser einen Einblick haben, welche „spirituelle Brille“ ich aufhabe. Ich wünsche euch allen viel Kraft und Freude bei den nächsten Schritten auf eurem persönlichen spirituellen Weg. Wenn das Gesetz des Einen euch dabei ein klein wenig inspiriert hat, dann hat sich meine Arbeit gelohnt.

        Liebe und Licht / Hare Krishna

        Jochen / Navanitachora das

  4. muktananda13 12.01.2014 / 11:08

    Die Basis aller Yoga-Arten ist Hatha -Yoga, der Yoga des Körpers und der primären Urenergie, prana(chi, tao, der Grundstoff ).

  5. muktananda13 12.01.2014 / 12:00

    Das direkte, persönliche Erfahren der Absoluten Wirklichkeit oder der Kosmischen Letzten Realität ist viel einfacher als Gedanken und Gefühle , durch die Verzerrung oder Verengung der Worte es zulassen.

    Man bedarf nur der Stille . Der entspannten Wachsamkeit oder der geruhten Aufmerksamkeit.

    Meditation ist nur die Bestrebung oder Bemühung, dies zu erreichen.

  6. muktananda13 12.01.2014 / 16:12

    Danke .

    Das, was man als „Om“ bekannt ist , ist der ursprüngliche Ton der Erschaffung, der auch der Weg davor ist. Es ist der Ton der Einheit.
    Man kann es im rechten Ohr hören ,in der Meditation, wenn der Geist sich wie eine Schildkröte zurückzieht in sich. .

    Es nutzt wenig,über die Wahrheit zu lesen, zu hören, zu sehen.
    Was nützlich ist, ist es, selber sie zu ERFAHREN.
    Praxis ist das, was fehlt.

    DA SIE IN DIR UND DU IST.Nicht dein Schein- sondern dein selbst- DAS BIST DU.
    Gibt dich nie zufrieden mit dem, was du zu sein scheinst.

    Und kein Versuch ist dafür zu groß, keine Mühe umsonst.

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