Das zukünftige Selbst streckt die Hand aus zurück

Fragesteller: Ich denke, ich habe eine falsche Vorstellung des Geist/Körper/Seele-Komplexes, den ich zum Beispiel hier in dieser Dichte repräsentiere, und meinem höheren Selbst. Das Konzept kommt wahrscheinlich von meinem Konzept von Raum und Zeit. Ich werde versuchen, es zu entwirren. Die Art und Weise, wie ich es jetzt sehe, ist, dass ich an zwei verschiedenen Orten existiere, hier und in der mittleren sechsten Dichte, gleichzeitig. Ist das richtig?

Ra: Ich bin Ra. Du existierst auf allen Ebenen gleichzeitig. Besonders richtig ist: Dein höheres Selbst ist du in mittlerer sechster Dichte; und in eurer Art, das zu messen, was ihr als Zeit kennt, ist dein höheres Selbst dein Selbst in deiner Zukunft.

aus Das Gesetz des Einen, Sitzung 70, 9. Frage

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36.4 Wirkliche Gleichzeitigkeit

Fragesteller: Verstehe ich daraus dann [richtig], dass sich das höhere Selbst oder die Überseele, falls die Erfahrung es erfordert, gleichzeitig verschiedene Arten von Katalyst, wie wir es nennen würden, zu erleben, in vielzählige Einheiten auftrennen und dann diese Erfahrungen überwachen kann?

Ra: Ich bin Ra. Von dieser Aussage können wir wegen der Verwirrungen dessen, was ihr Zeit nennt, nicht sagen, ob sie richtig ist oder unrichtig ist. Wirkliche Gleichzeitigkeit liegt nur dann vor, wenn alle Dinge so gesehen werden, dass sie auf einmal geschehen. Dies überschattet das Konzept, von dem du sprichst. Das Konzept verschiedener Teile des Wesens, die Erfahrungen unterschiedlicher Natur gleichzeitig erleben, ist aufgrund eures Verständnisses, dass dies bedeuten würde, dass es mit wirklicher Gleichzeitigkeit stattfindet, nicht ganz zutreffend. Dies ist nicht der Fall.

Der Fall ist von Universum zu Universum [unterschiedlich], und parallele Existenzen können dann vom Höheren Selbst auf Basis der Informationen programmiert werden, die von der Geist/Körper/Seele-Komplex-Totalität in Bezug auf die Wahrscheinlichkeits-/Möglichkeits-Wirbel an jedem entscheidenden Punkt zur Verfügung gestellt werden.

36.1 Wo die Zeit keine Macht hat, tanzt der Geist/Körper/Seele-Komplex in Totalität

Fragesteller: In früheren Mitteilungen hast du von der Geist/Körper/Seele-Komplex-Totalität gesprochen. Würdest bitte eine Definition von der Geist/Körper/Seele-Komplex-Totalität geben?

Ra: Ich bin Ra. Es gibt eine Dimension, in der Zeit keine Macht hat. In dieser Dimension mag die Geist/Körper/Seele in ihrem ewigen Tanz der Gegenwart in Totalität gesehen werden, und bevor der Geist/Körper/Seele-Komplex, der dann zu einem Teil eines sozialen Erinnerungskomplexes wird, mit Freuden in die Allheit des Einen Schöpfers aufgenommen wird, erfährt sich das Wesen in seiner Totalität.

Diese Totalitäts-Funktion des Geist/Körper/Seele-Komplexes dient als, sagen wir, eine Ressource für das, was du vielleicht das Höhere Selbst nennen würdest. Das Höhere Selbst wiederum ist eine Ressource für die Untersuchung der Destillationen von dritter-Dichte-Erfahrung und die Programmierung weiterer Erfahrung. Dies gilt auch für die vierte, fünfte und sechste Dichte, mit einer Geist/Körper/Seele-Komplex-Totalität, die im Laufe der siebten Dichte in das Bewusstsein eingeht.

29.11 Wie kommt die Zeit ins Sein?

29.11 Fragesteller: Danke dir. Gestern hast du gesagt, dass Planeten anfangs in erster Dichte in einem zeitlosen Zustand sind. Kannst du mir erklären, wie der Effekt, den wir als Zeit wahrnehmen, in die Existenz kommt?

Ra: Ich bin Ra. Wir haben dir gerade den Zustand des Seins jedes Logos beschrieben. Der Vorgang, mit dem Raum/Zeit in Kontinuum-Form kommt, ist eine Funktion des sorgfältigen Aufbaus, sagen wir, eines ganzen oder vollständigen Plans an Schwingungsraten, Dichtestufen und Potenzialen. Wenn sich dieser Plan in den Gedankenkomplexen der LIEBE vereinigt hat, beginnen die physischen Manifestationen zu erscheinen; wobei die erste Manifestations-Stufe Bewusstheit oder Bewusstsein ist.

An dem Punkt, an dem diese Vereinigung am Punkt der Lebendigkeit oder Seiendheit ist, am Punkt oder Ursprung des Anfangs, beginnt Raum/Zeit dann, ihre Buchrolle der Lebendigkeit auszurollen.

Alt auf unserem Planeten

1.1 FRAGESTELLER Es scheint so, als ob die Mitglieder des Bündnisses eine bestimmte Absicht verfolgen. Gilt das auch für dich und falls ja, was ist deine Absicht?

RA Ich bin Ra. Wir kommunizieren jetzt. Auch wir haben unseren Platz. Wir sind nicht diejenigen von der [Dichte der] Liebe oder [der Dichte][1] des Lichts. Wir sind diejenigen, die aus dem Gesetz des Einen sind. In unserer Schwingung sind die Polaritäten ausgeglichen, die Komplexitäten sind vereinfacht, und die Paradoxien haben ihre Lösung. Wir sind eins. Das ist unsere Natur und unser Zweck.

Wir sind alt auf eurem Planeten und haben mit verschiedenen Graden an Erfolges darin gedient, das Gesetz des Einen, der Einheit, der Einzigkeit an euch Menschen zu übermitteln. Wir sind auf eurem Planeten gewandelt. Wir haben die Gesichter eurer Leute gesehen. Dies ist nicht mit vielen Wesen des Bündnisses so. Wir fanden, dass es nicht wirksam war.

Wir fühlten uns dann jedoch sehr dafür verantwortlich, in der Funktion hierzubleiben, die Verzerrungen und Mächte zu beseitigen, die dem Gesetz des Einen gegeben wurden. Wir werden damit fortfahren, bis, sagen wir, euer Zyklus ordnungsgemäß beendet ist. Wenn nicht dieser, dann der nächste. Wir sind nicht Teil der Zeit und deshalb in der Lage, in all euren Zeiten bei euch zu sein.

Gibt euch dies genügend Informationen, um daraus unseren Zweck abzuleiten, mein Bruder?


[1] Das Wort „Dichte“ wurde hier hinzugefügt, um dahingehend die Klarheit zu erhöhen, was wir glauben, was Ras beabsichtigte Bedeutung war. Die vierte Dichte ist die Dichte von Liebe und Verständnis/Erkenntnis. Die fünfte Dichte ist die Dichte von Licht. Ra ist aus der sechsten Dichte, wo Liebe und Licht vereinigt werden.

 aus Sitzung 1 vom 15. Januar 1981