Inkarnationszweck „eigene Überzeugung“: freier entwickelbar mit Liebe und Akzeptanz im Moment

61.9 FRAGESTELLER Dies bringt, glaube ich, den Punkt des Zwecks der physischen Inkarnation hervor. Und er liegt darin, eine Überzeugung durch eigene Denkprozesse hinsichtlich einer Lösung für Probleme und Erkenntnisse in einer vollkommen unvoreingenommenen oder total freien Situation zu erreichen, ohne jeglichen Beweis oder irgendetwas, das man Beweis nennen könnte, wobei Beweis an sich ein sehr ärmliches Wort ist. Kannst du mein Konzept erläutern?

RA Ich bin Ra. Deine Meinung ist eloquent, wenn auch etwas verwirrt in ihren Verbindungen zwischen der Freiheit, die durch subjektives Wissen ausgedrückt wird, und der Freiheit, die durch subjektives Akzeptieren ausgedrückt wird. Es gib einen signifikanten Unterschied zwischen den Beiden.

Dies ist keine Dimension des Wissens, nicht einmal subjektiv, aufgrund des Mangels an Überblick über kosmische und andere Einströmungen, die jede einzelne Situation beeinflussen, die Katalyst hervorbringt. Die subjektive Akzeptanz dessen, was im Moment ist, und das Finden der Liebe in diesem Moment ist die größere Freiheit.

Das, was als das subjektive Wissen ohne Beweis gewusst wird, ist zu einem gewissen Grad ein schlechter Freund, denn es wird, aufgrund der Verzerrungen, die dritte Dichte formen, Anomalien geben, egal wie viel Information gesammelt wurde.

Hilfe für sogenannte Verstorbene, Loslassen und Preisen durch die Hinterbliebenen

51.6 Fragesteller: Ich bin mir unsicher, ob dies eine Linie des Erfragens, die furchtbar sein wird, ergeben wird oder nicht; ich werde diese Frage jedoch stellen, da es mir schien, dass es hier möglicherweise eine Verbindung gibt.

Auf der Rückseite des Buches, Secrets of The Great Pyramid, gibt es verschiedene Reproduktionen von ägyptischen Zeichnungen oder Arbeiten, wobei einige Vögel zeigen, die über horizontalen Wesen fliegen.

Könntest du mir sagen, was das ist und ob es irgendeine Beziehung zu Ra hat?

Ra: Ich bin Ra. Diese Zeichnungen, von denen du sprichst, sind einige von vielen, die die Lehre unserer Wahrnehmung des Todes als das Gateway zu weiterer Erfahrung verzerren. Die Verzerrungen betreffen die Betrachtungen einer bestimmten Natur in Bezug auf die Prozesse des sogenannten „toten“ Geist/Körper/Seele-Komplexes. Dies kann in eurer Philosophie, der Verzerrung des Gnostizismus, folgendermaßen bezeichnet werden: der Glaube, dass man Wissen und eine geeignete Position durch Mittel der sorgfältig wahrgenommenen und akzentuierten Bewegungen, Konzepte und Symbole erreichen kann. Tatsächlich ist der Prozess des physischen Todes so, wie wir zuvor beschrieben haben: einer, in dem Hilfe zur Verfügung steht; und das einzige Bedürfnis beim Tod ist das Loslassen des Wesens aus seinem Körper durch diejenigen, die um das Wesen herum sind, und das Preisen dieses Vorgangs durch jene, die trauern. Durch diese Mittel kann dem Geist/Körper/Seele-Komplex, der physischen Tod erlebt hat, geholfen werden, [und] nicht durch die verschiedenen Wahrnehmungen von sorgfältigen und wiederholten Ritualen.

Das längste, vorstellbare Pokerspiel: eine Lebenszeit

50.7 Fragesteller: Danke dir. Könntest du näher auf das folgende Konzept eingehen: Dass es für ein Wesen während der Inkarnation im Physischen, wie wir es nennen, nötig ist, sich zu polarisieren oder richtig mit anderen Wesen zu interagieren, und warum dies nicht zwischen den Inkarnationen möglich ist, wenn es sich darüber bewusst ist, was es tun möchte; warum muss es dennoch in eine Inkarnation kommen und die Erinnerung verlieren, die bewusste Erinnerung an das, was es tun möchte, und dann auf eine Weise handeln, von der es hofft, so zu handeln? Könntest darauf bitte eingehen?

Ra: Ich bin Ra. Lass uns das Beispiel des Mannes geben, der alle Pokerhände sieht. Er kennt dadurch das Spiel. Es ist nur ein Kinderspiel, so zu spielen, denn es gibt kein Risiko. Die anderen Hände sind bekannt. Die Möglichkeiten sind bekannt und die Hand wird richtig gespielt werden, aber ohne Interesse.

In Zeit/Raum und in der Dichte der Echtfarbe Grün sind alle Hände für das Auge sichtbar. Die Gedanken, die Gefühle, die Probleme – all dies kann gesehen werden. Es gibt keine Täuschung und kein Verlangen nach Täuschung. Auf diese Weise kann viel in Harmonie erreicht werden, aber die Geist/Körper/Seele gewinnt aus dieser Interaktion wenig an Polarität.

Lasst uns diese Metapher noch einmal betrachten und sie zum längsten Pokerspiel multiplizieren, das du dir vorstellen kannst: einer Lebenszeit. Die Karten sind Liebe, Abneigung, Einschränkung, Traurigkeit, Freude, etc. Sie werden ausgeteilt und wieder ausgeteilt und wieder ausgeteilt, immer weiter. Du kannst in dieser Inkarnation beginnen – und wir betonen beginnen – deine Karten zu kennen. Du magst damit beginnen, Liebe in dir zu finden. Du magst damit beginnen, deine Freude, deine Einschränkungen, etc. ins Gleichgewicht zu bringen. Dein einziger Hinweis auf die Karten der Anderen-Selbste ist jedoch der Blick in die Augen.

Du kannst dich nicht an deine Hand, an ihre Hände, vielleicht nicht einmal an die Regeln des Spiels erinnern. Dieses Spiel kann nur von jenen gewonnen werden, die ihre Karten im zerschmelzenden Einfluss der Liebe verlieren; kann nur von jenen gewonnen werden, die ihre Freuden, ihre Einschränkungen, ihr Alles mit der Bildseite nach oben auf den Tisch legen und innerlich sagen: „Ihr, all ihr Spieler, jedes Andere-Selbst, was auch immer deine Hand, ich liebe dich.“ Das ist das Spiel: zu wissen, zu akzeptieren, zu vergeben, auszugleichen und das Selbst in Liebe zu öffnen. Dies kann nicht ohne das Vergessen getan werden, denn es hätte kein Gewicht im Leben der Geist/Körper/Seele-Seiendheit-Totalität.

38.4 Der Mechanismus von Inspiration

Fragesteller: War diese Inspiration ein … – Prägt ein Wesen der Person, die die Informationen wünscht, Gedanken ein? Wäre dies der Mechanismus der Inspiration?

Ra: Ich bin Ra. Der Mechanismus der Inspiration beinhaltet eine außergewöhnliche Fähigkeit des Wunsches oder Willens, in einem gewissen Bereich zu wissen oder zu empfangen, begleitet von der Fähigkeit, sich dem zu öffnen und in das zu vertrauen, was ihr Intuition nennen mögt.