Zuerst muss der Architrav an Ort und Stelle sein

82.3 Fragesteller: Jim hat eine persönliche Frage, die nicht für die Veröffentlichung gedacht ist. Er fragt: „Es scheint, dass sich meine Ausgleichsarbeit von nebensächlicheren Belangen wie Geduld/Ungeduld dazu verlagert hat, zu lernen, mich selbst in bedingungsloser Liebe zu öffnen, mein Selbst als ganz und vollkommen zu akzeptieren, und dann mein Selbst als den Schöpfer zu akzeptieren. Falls dies eine normale Entwicklung des Fokus für Ausgleichen ist, wäre es nicht effizienter, wenn eine Person, sobald sie dies entdeckt hat, an der Akzeptanz des Selbst als Schöpfer arbeitet, anstatt nebensächlich an den zweit- und drittrangigen Ergebnissen des Nichtakzeptierens des Selbst zu arbeiten?“

architrav

Ra: Ich bin Ra. Der Begriff Effizienz hat irreführende Beiklänge. Im Kontext der Verrichtung von Arbeit in den Disziplinen der Persönlichkeit ist es im zentralen Annehmen des Selbst, um von vollerer Effizienz zu sein, zuerst recht notwendig, die Verzerrungen des Selbst zu kennen, welche das Wesen akzeptiert. Jeder Gedanke und jede Handlung müssen folglich unbedingt auf die genaue Grundlage der Verzerrungen jeglicher Reaktionen hin überprüft werden. Dieser Prozess wird zur zentraleren Aufgabe des Annehmens führen. Der Architrav[1] muss jedoch an Ort und Stelle sein, bevor die Struktur gebaut wird.

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34.6 Die Lektionen des Schmerzes beinhalten Geduld, Toleranz und die Berührung mit dem Licht

34.6 Fragesteller: Danke dir. Kannst du mir Beispiele von katalytischen … letzte Sitzung hatten wir … Kannst du mir ein Beispiel des nicht-manifestierten Selbst geben, das lernende, katalytische Situationen erzeugt?

Ra: Ich bin Ra. Wir bemerkten dein Interesse in den Katalyst des Schmerzes. Diese Erfahrung ist unter euch Menschen höchst üblich. Der Schmerz mag vom physischen Komplex her kommen. Öfter ist er vom mentalen oder emotionalen Komplex. In einigen wenigen Fällen ist der Schmerz von einer spirituellen Art des Komplexes. Dies erzeugt ein Potenzial, um etwas zu lernen. Die Lektionen, die es zu lernen gilt, variieren. Fast immer beinhalten die Lektionen Geduld, Toleranz und die Fähigkeit zur Berührung mit dem Licht.

Sehr oft wird der Auslöser für emotionalen Schmerz, sei es nun der Tod eines physischen Körperkomplexes eines Anderen-Selbst, das geliebt wird, oder ein anderer, scheinbarer Verlust einfach im Gegenteil enden, in einer Bitterkeit, einer Ungeduld, einem Versauern. Dies ist Katalyst, der schiefgegangen ist. In diesen Fällen wird es dann zusätzliche Auslöser geben, um dem nicht-manifestierten Selbst weitere Gelegenheiten zu geben, das Selbst als alles-genügenden Schöpfer, der alles enthält, was ist, und als voll von Freude zu entdecken.