41.9 Das einfachste manifestierte Wesen ist Licht oder was ihr das Photon nennt.

Fragesteller: Was ist dann das einfachste Wesen, das manifestiert ist? Ich nehme an, es könnte so etwas in der Art einer einzelnen Zelle sein. Und wie funktioniert das in Bezug auf die Energiezentren?

Ra: Ich bin Ra. Das einfachste manifestierte Wesen ist Licht oder was ihr das Photon nennt. In Beziehung zu [den] Energiezentren kann es als das Zentrum oder die Grundlage von allen artikulierten Energiefeldern angesehen werden.

40.1 Das Schwarze Loch: Konzentration des weißen Lichts, das in den Schöpfer aufgenommen wird, zu ultimativer spiritueller Schwerkraft

Fragesteller: Ich dachte mir, ich treffe eine Aussage und du korrigierst sie. Ich bin dabei, ein einfaches Modell des Teils des Universums zu erstellen, in dem wir uns selbst befinden. Beginnend mit dem Logos oder dem Sub-Logos, unserer Sonne, haben wir weißes Licht, das daraus hervorgeht. Dieses besteht aus Frequenzen, die von Rot bis Violett reichen. Ich nehme an, dass dieses weiße Licht dann die Erfahrungen durch alle Dichtestufen hindurch enthält, und wenn wir in die achte Dichte eintreten, dann gehen wir in ein schwarzes Loch hinein, das auf der anderen Seite als ein anderer Logos oder eine andere Sonne erscheint und eine weitere Oktave der Erfahrung beginnt. Kannst du diesen Teil meiner Aussage kommentieren?

Ra: Ich bin Ra. Wir können diese Aussage zu einem gewissen Grad kommentieren. Das Konzept des weißen Lichtes des Sub-Logos, das sich prismatisch trennt und später, im letzten Kapitel, wieder absorbiert wird, ist grundsätzlich richtig. Es sind jedoch Feinheiten involviert, die mehr als von semantischer Natur sind.

Das weiße Licht, das entspringt und den artikulierten Sub-Logos formt, hat seinen Beginn in dem, was metaphysisch als Dunkelheit angesehen werden kann. Das Licht kommt in diese Dunkelheit und gestaltet sie um, indem sie das Chaos dazu veranlasst, [sich] zu organisieren und reflektierend oder strahlend zu werden. Auf diese Weise kommen die Dimensionen ins Sein.

Umgekehrt ist die Schwärze des Schwarzen Loches metaphysisch gesprochen eine Konzentration des weißen Lichts, das systematisch wieder in den Einen Schöpfer absorbiert wird. Dieses Aufgehen in den Einen Schöpfer hält an, bis die ganze Unendlichkeit der Schöpfungen ausreichend spirituelle Masse erreicht hat, damit alles wieder die große zentrale Sonne der intelligenten Unendlichkeit bildet, wenn du es dir so vorstellen würdest, die auf Potenzierung durch freien Willen wartet. Der Übergang der Oktave kann deshalb als ein Prozess des Eintritts in Zeitlosigkeit einer unvorstellbaren Art gesehen werden. Zu versuchen, es mit euren Zeitmaßen zu messen, wäre sinnlos.

Das Konzept, sich durch das Schwarze Loch der ultimativen spirituellen Schwerkraft zu bewegen und sofort in die nächste Oktave zu kommen, übersieht das Unterkonzept oder den Folgesatz des Teils dieses Prozesses, der zeitlos ist.

39.6 Die Sehnsucht zwischen Schöpfer und inkarniertem Wesen

Fragesteller: Danke dir. Kannst du mir sagen …, kannst du eine Mitteilung „der Neun“ interpretieren, in der sie sagen, dass „CH ein Prinzip ist, das das offenbarende Prinzip von Wissen und Gesetz ist“? Kannst du mir erklären, was dieses Prinzip ist?

Ra: Ich bin Ra. Das Prinzip, das sich in dieser Aussage verbirgt, ist nichts weiter als das einfache Prinzip des Konstanten oder des Schöpfers und des Vergänglichen oder dem inkarnierten Wesen und die Sehnsucht, die zwischen beiden existiert, des einen nach dem anderen, in Liebe und Licht mitten zwischen den Verzerrungen des freien Willens, die auf das in die Illusion eingebundene Wesen einwirken.

37.7 Überseele und Totalität – eine Ressource für das Individuum und den sozialen Erinnerungskomplex

Fragesteller: Hat jedes Wesen eine individuelle Geist/Körper/Seele-Komplex-Totalität oder teilen sich eine Anzahl von Wesen die gleiche Geist/Körper/Seele-Komplex-Totalität?

Ra: Ich bin Ra. Beide dieser Aussagen sind unter Voraussetzung der entsprechenden Raum/Zeit-Bedingungen richtig. Jedes Wesen hat seine Totalität und an dem Punkt, an dem ein planetares Wesen ein sozialer Erinnerungskomplex wird, hat die Totalität dieser Vereinigung von Wesen ebenfalls ihre Überseele und ihr soziale-Erinnerungskomplex-Totalität als Ressource [zur Verfügung]. Wie immer, ist die Summe, spirituell gesprochen, größer als ihre Teile, so dass die Überseele eines sozialen Erinnerungskomplexes nicht die Summe der Überseelen seiner Mitgliedswesen ist, sondern auf die Art und Weise funktioniert, die wir Quadrate genannt haben, und wovon wir verstehen, dass ihr es lieber Verdoppeln nennt.

30.1 Das Ende der unbefangenen oder unschuldigen Phase der bewussten Wahrnehmung

30.1 Fragesteller: Ich werde eine Aussage machen und sie dann von dir korrigieren lassen, falls ich Fehler gemacht habe. Dies ist die Aussage: [Die] Schöpfung ist ein einziges Wesen oder Einheit. Wenn nur ein einziges Wesen existiert, dann ist das einzige Konzept des Dienstes Dienst am Selbst. Wenn sich dieses einzige Wesen unterteilt, dann wird das Konzept des Dienstes eines seiner Teile am anderen Teil geboren. Aus diesem Konzept geht die Gleichwertigkeit von Dienst am Selbst oder Dienst an Anderen hervor. Es scheint so zu sein, dass die Teile die jeweilige Orientierung wählten, als sich der Logos unterteilte. Wenn individualisierte Wesen in Raum/Zeit erscheinen, dann, so würde ich annehmen, besitzen sie Polarität. Ist diese Aussage richtig?

Ra: Ich bin Ra. Diese Aussage ist sehr scharfsichtig und korrekt bis zum letzten Satz, zu dem wir anmerken, dass die Polaritäten erst an dem Punkt beginnen, erforscht zu werden, wenn ein dritte-Dichte-Wesen sich der Möglichkeit der Wahl zwischen Dienst am Selbst oder Dienst an Anderen bewusst wird. Dies markiert das Ende dessen, was du die unbefangene  oder unschuldige Phase der bewussten Wahrnehmung nennen kannst.

28.20 Differenzierende Erfahrungen durch Sub-Logoi (Sonnen)

28.20 Fragesteller: Ich nehme an, dass der Prozess der Schöpfung dann, nach der ursprünglichen Schöpfung der großen Galaxie, durch die weitere Individualisierung des Bewusstseins des Logos fortgeführt wird, so dass es viele, viele Teile individualisierten Bewusstseins gibt, die dann weitere Elemente, könnte man sagen, für Erfahrung überall in der Galaxie erzeugen. Ist dies korrekt?

Ra: Ich bin Ra. Dies ist korrekt, denn innerhalb der, sagen wir, Vorgaben oder Wege des Logos, kann der Sub-Logos verschiedene Möglichkeiten differenzierender Erfahrungen finden, ohne etwas von diesen Wegen wegzunehmen oder hinzuzufügen.

28.19 Metaphysische Polarisation entlang der Potenziale intelligenter Energie

28.19 Fragesteller: Willst du damit sagen, dass wir zu diesem Zeitpunkt nicht nur eine Polarität der elektrischen Ladungen haben, sondern auch eine Polarität im Bewusstsein?

Ra: Ich bin Ra. Dies ist richtig. Alles ist potenziell vom Anfang eurer physikalischen Raum/Zeit an verfügbar; es ist dann die Funktion von Bewusstseins-Komplexen, damit zu beginnen, die physischen Materialien zu verwenden, um Erfahrung zu gewinnen, um sich dann in einem metaphysischen Sinne zu polarisieren. Die Potenziale dafür werden nicht vom Erfahrenden erzeugt, sondern durch intelligente Energie.

[…]

28.18 Metaphysische Elektrizität

28.18 Fragesteller: Danke dir. Wenn diese große Galaxie vom Logos gebildet wird, dann existiert Polarität in dem Sinne, dass elektrische Polarität vorliegt, ein Gravitationseffekt, der wahrscheinlich nicht Polarität ist, ich bin … Ich werde diese Frage stellen müssen … Elektrische Polarität existiert zu diesem Zeitpunkt. Ist dies korrekt?

Ra: Ich bin Ra. Ich akzeptiere dies als richtig, mit der Maßgabe, dass das, was du als elektrisch bezeichnet, nicht nur so, wie derjenige, Larson, seine Bedeutung festlegte, verstanden wird, sondern auch in dem, was ihr den metaphysischen Sinn nennen würdet.

28.16 Eine unendliche, zyklische Progression – in Mysterium versteckt

28.16 Fragesteller: Sagst du dann, dass es eine unbegrenzte Anzahl von Oktaven mit Dichtegraden von Eins bis Acht gibt?

Ra: Ich bin Ra. Wir möchten feststellen, dass wir wahrlich demütige Boten des Gesetzes des Einen sind. Wir können zu euch von unseren Erfahrungen und unseren Erkenntnissen sprechen und auf begrenzte Weise lehr/lernen. Wir können jedoch nicht in festem Wissen über alle Schöpfungen sprechen. Wir wissen nur, dass sie unendlich sind. Wir nehmen eine unendliche Zahl von Oktaven an.

Es wurde uns jedoch von unseren eigenen Lehrern eingeprägt, dass es eine geheimnisverhangene Einheit der Schöpfung gibt, in der alles Bewusstsein periodisch verschmilzt und wieder beginnt. Deshalb können wir nur sagen, dass wir von einer unendlichen Progression ausgehen, auch wenn wir sie als zyklisch in ihrer Natur verstehen und die, wie wir gesagt haben, in Mysterium versteckt ist.