Zuerst muss der Architrav an Ort und Stelle sein

82.3 Fragesteller: Jim hat eine persönliche Frage, die nicht für die Veröffentlichung gedacht ist. Er fragt: „Es scheint, dass sich meine Ausgleichsarbeit von nebensächlicheren Belangen wie Geduld/Ungeduld dazu verlagert hat, zu lernen, mich selbst in bedingungsloser Liebe zu öffnen, mein Selbst als ganz und vollkommen zu akzeptieren, und dann mein Selbst als den Schöpfer zu akzeptieren. Falls dies eine normale Entwicklung des Fokus für Ausgleichen ist, wäre es nicht effizienter, wenn eine Person, sobald sie dies entdeckt hat, an der Akzeptanz des Selbst als Schöpfer arbeitet, anstatt nebensächlich an den zweit- und drittrangigen Ergebnissen des Nichtakzeptierens des Selbst zu arbeiten?“

architrav

Ra: Ich bin Ra. Der Begriff Effizienz hat irreführende Beiklänge. Im Kontext der Verrichtung von Arbeit in den Disziplinen der Persönlichkeit ist es im zentralen Annehmen des Selbst, um von vollerer Effizienz zu sein, zuerst recht notwendig, die Verzerrungen des Selbst zu kennen, welche das Wesen akzeptiert. Jeder Gedanke und jede Handlung müssen folglich unbedingt auf die genaue Grundlage der Verzerrungen jeglicher Reaktionen hin überprüft werden. Dieser Prozess wird zur zentraleren Aufgabe des Annehmens führen. Der Architrav[1] muss jedoch an Ort und Stelle sein, bevor die Struktur gebaut wird.

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Den Stab ergreifen und die ausgeglichenere Route nehmen

55.17 Fragesteller: Funktioniert diese Heilungsarbeit so, dass, indem die Energiezentren auf solche Weise beeinflusst werden, dass sie deblockiert werden, die sieben Körper, die sie erzeugen, perfektioniert werden, und deshalb das Wesen, das geheilt wird, ins richtige Gleichgewicht bringen?

Ra: Ich bin Ra. Dieses Wesen wird müde. Wir müssen kurz antworten und stellen einfach fest, dass die verzerrte Konfiguration der Energiezentren vorübergehend unterbrochen werden soll, und dann demjenigen, der geheilt werden soll, die Gelegenheit präsentiert wird, den Stab zu ergreifen, die ausgeglichene Route zu nehmen und daher mit stark verringerten Verzerrungen zu Erkrankung von Geist, Körper und Seele zu gehen.

Der katalytische Effekt der aufgeladenen Atmosphäre und des Kristalls, der durch den Heiler gerichtet wird, muss in die Betrachtung als integrale Teile dieses Prozesses mit einbezogen werden, da das Zurückbringen des Wesens, nachdem die Neuorganisations-Möglichkeiten angeboten wurden, zu einer Konfiguration der bewussten Wahrnehmung ohne der Anwesenheit und des gerichteten Willens des Heilers nicht erfolgreich erreicht werden würde. Gibt es irgendwelche kurzen Fragen, bevor wir dieses Instrument verlassen?

Heilung mit Licht in der Pyramide

55.16 Fragesteller: Warum hat die Königskammer die verschiedenen kleinen Räume über sich?

Ra: Ich bin Ra. Dies wird die letzte volle Frage dieser Arbeit sein.

Wir müssen diese Frage allgemeiner ansprechen, um deine spezifische Frage zu erläutern. Die Positionierung des zu heilenden Wesens ist so, dass die Lebensenergien, wenn du [so] willst, in einer Position sind, die kurz durch Licht unterbrochen oder durchkreuzt werden kann. Dieses Licht kann dann, durch den Katalyst des Heilers mit dem Kristall, die Aura-Kräfte, wie du die verschiedenen Energiezentren nennen kannst, auf eine solche Weise manipulieren, dass falls das zu heilende Wesen es so will, Korrekturen stattfinden können. Dann wird das Wesen wieder durch sich selbst beschützt, nun weniger verzerrt und in der Lage, seinen Weg zu gehen.

Der Prozess, mit dem dies getan wird, beinhaltet, dass das zu heilende Wesen in ein Gleichgewicht gebracht wird. Dies beinhaltet Temperatur, barometrischer Druck und die elektrisch aufgeladene Atmosphäre. Die ersten beiden Anforderungen werden durch das System der Kamine kontrolliert.

Äußerer Katalyst, um an noch nicht ausgeglichenen Neigungen zu arbeiten

54.18 Fragesteller: Welche Wesen, die zu diesem Zeitpunkt auf diesem Planeten inkarniert sind, wären aus dieser Kategorie, in der sie all ihren Katalyst selbst herstellen?

Ra: Ich bin Ra. Wir finden deine Anfrage unklar, aber können antworten, dass die Zahl derer, die äußeren Katalyst gemeistert haben, recht gering ist.

Die meisten jener, die zu diesem Raum/Zeit-Nexus erntereif sind, haben teilweise Kontrolle über die äußere Illusion und verwenden äußeren Katalyst, um an einigen Neigungen zu arbeiten, die noch nicht im Gleichgewicht sind.

Bis letztendlich aller Katalyst vom Selbst gewählt, erzeugt und hergestellt wird – für das Selbst

54.17 Fragesteller: Dann würde ich nun gerne die Entwicklung von Katalyst bei Geist/Körper/Seele-Komplexen nachzeichnen, und wie er zur Verwendung kommt und voll genutzt wird, um diese Stimmung zu erschaffen. Ich nehme an, der Sub-Logos, der unseren kleinen Teil der Schöpfung formte, indem er die Intelligenz des Logos, von dem er selbst ein Teil ist, verwendete, stellt – wie soll ich sagen – den Basis-Katalyst zur Verfügung, der auf Geist/Körper-Komplexe und Geist/Körper/Seele-Komplexe einwirken wird, bevor sie den Entwicklungsstatus erreicht haben, an dem sie beginnen können, ihren eigenen Katalyst zu programmieren. Ist das richtig?

Ra: Ich bin Ra. Dies ist teilweise richtig. Der Sub-Logos stellt den Katalyst an den unteren Ebenen von Energie, der ersten Triade, zur Verfügung; diese haben mit dem Überleben des körperlichen Komplexes zu tun. Die höheren Zentren gewinnen Katalyst aus den Neigungen des Geist/Körper/Seele-Komplexes selbst, in Antwort auf alle zufälligen und gerichteten Erfahrungen.

So wird das weniger entwickelte Wesen den Katalyst um sich herum unter dem Aspekt des Überlebens des körperlichen Komplexes wahrnehmen, mit den Verzerrungen, die bevorzugt werden. Das bewusstere Wesen, das sich des katalytischen Prozesses bewusst ist, wird beginnen, den Katalyst, der vom Sub-Logos angeboten wird, in Katalyst umzuwandeln, der auf die höheren Energie-Nexus einwirken kann. Dementsprechend kann der Sub-Logos nur ein grundsätzliches Skelett, sagen wir, von Katalyst anbieten. Die Muskeln und das Fleisch, die mit dem, sagen wir, Überleben von Weisheit, Liebe, Mitgefühl und Dienst zu tun haben, werden durch das Einwirken des Geist/Körper/Seele-Komplex auf grundsätzlichen Katalyst hervorgerufen, so dass ein komplexerer Katalyst erschaffen wird, der seinerseits dafür verwendet werden kann, Verzerrungen innerhalb dieser höheren Energiezentren zu formen.

Je fortgeschrittener das Wesen, desto schwächer die Verbindung zwischen dem Sub-Logos und dem wahrgenommenen Katalyst, bis letztendlich aller Katalyst vom Selbst gewählt, erzeugt und hergestellt wird, für das Selbst.

Im ausgeglichenen Individuum liegen die Energien wartend auf die Hand des Schöpfers, um Harmonie zu zupfen.

54.16 Fragesteller: Lass mich einen Vergleich ziehen, an den ich gerade gedacht habe. Ein siebensaitiges Musikinstrument kann gespielt werden, indem jede Saite mit einer vollen Auslenkung ausgelenkt und losgelassen wird und man einen Ton bekommt. Oder, sobald die Saiten durch ihre volle Auslenkung (die einen Ton produziert) ausgelenkt werden können, indem, statt die Noten auf diese Weise hervorzubringen, die individuelle, kreative Persönlichkeit genommen wird und jede mit der richtige Menge und in richtiger Reihenfolge ausgelenkt wird, um Musik zu produzieren. Ist das korrekt?

Ra: Ich bin Ra. Dies ist korrekt. Im ausgeglichenen Individuum liegen die Energien wartend auf die Hand des Schöpfers, um Harmonie zu zupfen.

Das längste, vorstellbare Pokerspiel: eine Lebenszeit

50.7 Fragesteller: Danke dir. Könntest du näher auf das folgende Konzept eingehen: Dass es für ein Wesen während der Inkarnation im Physischen, wie wir es nennen, nötig ist, sich zu polarisieren oder richtig mit anderen Wesen zu interagieren, und warum dies nicht zwischen den Inkarnationen möglich ist, wenn es sich darüber bewusst ist, was es tun möchte; warum muss es dennoch in eine Inkarnation kommen und die Erinnerung verlieren, die bewusste Erinnerung an das, was es tun möchte, und dann auf eine Weise handeln, von der es hofft, so zu handeln? Könntest darauf bitte eingehen?

Ra: Ich bin Ra. Lass uns das Beispiel des Mannes geben, der alle Pokerhände sieht. Er kennt dadurch das Spiel. Es ist nur ein Kinderspiel, so zu spielen, denn es gibt kein Risiko. Die anderen Hände sind bekannt. Die Möglichkeiten sind bekannt und die Hand wird richtig gespielt werden, aber ohne Interesse.

In Zeit/Raum und in der Dichte der Echtfarbe Grün sind alle Hände für das Auge sichtbar. Die Gedanken, die Gefühle, die Probleme – all dies kann gesehen werden. Es gibt keine Täuschung und kein Verlangen nach Täuschung. Auf diese Weise kann viel in Harmonie erreicht werden, aber die Geist/Körper/Seele gewinnt aus dieser Interaktion wenig an Polarität.

Lasst uns diese Metapher noch einmal betrachten und sie zum längsten Pokerspiel multiplizieren, das du dir vorstellen kannst: einer Lebenszeit. Die Karten sind Liebe, Abneigung, Einschränkung, Traurigkeit, Freude, etc. Sie werden ausgeteilt und wieder ausgeteilt und wieder ausgeteilt, immer weiter. Du kannst in dieser Inkarnation beginnen – und wir betonen beginnen – deine Karten zu kennen. Du magst damit beginnen, Liebe in dir zu finden. Du magst damit beginnen, deine Freude, deine Einschränkungen, etc. ins Gleichgewicht zu bringen. Dein einziger Hinweis auf die Karten der Anderen-Selbste ist jedoch der Blick in die Augen.

Du kannst dich nicht an deine Hand, an ihre Hände, vielleicht nicht einmal an die Regeln des Spiels erinnern. Dieses Spiel kann nur von jenen gewonnen werden, die ihre Karten im zerschmelzenden Einfluss der Liebe verlieren; kann nur von jenen gewonnen werden, die ihre Freuden, ihre Einschränkungen, ihr Alles mit der Bildseite nach oben auf den Tisch legen und innerlich sagen: „Ihr, all ihr Spieler, jedes Andere-Selbst, was auch immer deine Hand, ich liebe dich.“ Das ist das Spiel: zu wissen, zu akzeptieren, zu vergeben, auszugleichen und das Selbst in Liebe zu öffnen. Dies kann nicht ohne das Vergessen getan werden, denn es hätte kein Gewicht im Leben der Geist/Körper/Seele-Seiendheit-Totalität.