Zuerst muss der Architrav an Ort und Stelle sein

82.3 Fragesteller: Jim hat eine persönliche Frage, die nicht für die Veröffentlichung gedacht ist. Er fragt: „Es scheint, dass sich meine Ausgleichsarbeit von nebensächlicheren Belangen wie Geduld/Ungeduld dazu verlagert hat, zu lernen, mich selbst in bedingungsloser Liebe zu öffnen, mein Selbst als ganz und vollkommen zu akzeptieren, und dann mein Selbst als den Schöpfer zu akzeptieren. Falls dies eine normale Entwicklung des Fokus für Ausgleichen ist, wäre es nicht effizienter, wenn eine Person, sobald sie dies entdeckt hat, an der Akzeptanz des Selbst als Schöpfer arbeitet, anstatt nebensächlich an den zweit- und drittrangigen Ergebnissen des Nichtakzeptierens des Selbst zu arbeiten?“

architrav

Ra: Ich bin Ra. Der Begriff Effizienz hat irreführende Beiklänge. Im Kontext der Verrichtung von Arbeit in den Disziplinen der Persönlichkeit ist es im zentralen Annehmen des Selbst, um von vollerer Effizienz zu sein, zuerst recht notwendig, die Verzerrungen des Selbst zu kennen, welche das Wesen akzeptiert. Jeder Gedanke und jede Handlung müssen folglich unbedingt auf die genaue Grundlage der Verzerrungen jeglicher Reaktionen hin überprüft werden. Dieser Prozess wird zur zentraleren Aufgabe des Annehmens führen. Der Architrav[1] muss jedoch an Ort und Stelle sein, bevor die Struktur gebaut wird.

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Dienst, Geduld und Freude – die Lerninhalte von Ernährung in 3., 4. und 5. Dichte

43.23 Fragesteller: Dann, gibt es … Das Ernähren unseres Körperkomplexes ernährt nicht nur den Komplex, sondern gibt uns Gelegenheiten, um Dienst zu lernen. In vierter Dichte ernährt es nicht nur, sondern gibt uns Gelegenheiten, um Geduld zu lernen. In fünfter Dichte ernährt es den Komplex, aber lehrt es [etwas]?

Ra: Ich bin Ra. In fünfter Dichte ist es Freude, da jene von gleichem Geist sich treffen und diesen Nektar teilen, und so eins werden, in Licht und Weisheit, während sie ihre Herzen und Hände in physischer Aktivität verbinden. In dieser Dichte wird es deshalb zu einer Aufmunterung anstatt zu einem Katalyst für Lernen.

Der Katalyst der Nahrungsaufnahme in 4. Dichte

43.18 Fragesteller: Der Mechanismus von, sagen wir, sozialem Katalyst aufgrund der Notwendigkeit, den Körper zu ernähren, ist also in vierter Dichte aktiv? Ist das richtig?

Ra: Ich bin Ra. Dies ist inkorrekt. Das Wesen der vierten Dichte wünscht zu dienen, und die Zubereitung von Nahrung ist aufgrund der erhöhten Gemeinschaft zwischen Wesen und lebenden Nahrungsmitteln extrem einfach. Deshalb ist dies kein bedeutender Katalyst, sondern eher ein einfache Vorbedingung der Raum/Zeit-Erfahrung. Der involvierte Katalyst ist die Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme. Dies wird von Wesen der vierten Dichte nicht als von Wichtigkeit betrachtet und deshalb hilft es im Lehr/Lernen von Geduld.

Den intensiven Katalyst stetig würdigen

42.9 Fragesteller: Was ist der Unterschied in Bezug auf die Aktivierung von Energiezentren zwischen einer Person, die emotional geladene Reaktionen auf emotional geladene Situationen unterdrückt, und der Person, die ausgeglichen und deshalb wirklich unbeeinflusst von emotional geladenen Situationen ist?

Ra: Ich bin Ra. Diese Frage enthält eine unrichtige Annahme. Für das wirklich ausgeglichene Wesen wäre keine Situation emotional geladen. Mit diesem Verständnis können wir das Folgende sagen: Die Unterdrückung von Gefühlen depolarisiert das Wesen insofern, als dass es dann wählt, die katalytische Aktion der Raum/Zeit-Gegenwart nicht auf eine spontane Weise zu nutzen, und damit die Energiezentren trübt. Es führt jedoch zu einer leichten Polarisierung zum Positiven, wenn die Ursache dieser Unterdrückung die Sorge um Andere-Selbste ist. Das Wesen, das lange genug mit dem Katalyst gearbeitet hat, um in der Lage zu sein, den Katalyst zu fühlen, es aber nicht für nötig zu halten, Reaktionen auszudrücken, ist noch nicht ausgeglichen, aber erleidet aufgrund der Transparenz seines Erfahrungs-Kontinuums keine Depolarisation. So wird die schrittweise Erhöhung in der Fähigkeit, seine Reaktionen zu beobachten und das Selbst zu erkennen, das Selbst immer näher zu einer wirklichen Ausgeglichenheit bringen. Geduld ist erforderlich und empfohlen, denn der Katalyst ist intensiv auf eurer Ebene, und sein Nutzen muss über einen Zeitraum des stetigen Lern/Lehrens hinweg gewürdigt werden.

34.6 Die Lektionen des Schmerzes beinhalten Geduld, Toleranz und die Berührung mit dem Licht

34.6 Fragesteller: Danke dir. Kannst du mir Beispiele von katalytischen … letzte Sitzung hatten wir … Kannst du mir ein Beispiel des nicht-manifestierten Selbst geben, das lernende, katalytische Situationen erzeugt?

Ra: Ich bin Ra. Wir bemerkten dein Interesse in den Katalyst des Schmerzes. Diese Erfahrung ist unter euch Menschen höchst üblich. Der Schmerz mag vom physischen Komplex her kommen. Öfter ist er vom mentalen oder emotionalen Komplex. In einigen wenigen Fällen ist der Schmerz von einer spirituellen Art des Komplexes. Dies erzeugt ein Potenzial, um etwas zu lernen. Die Lektionen, die es zu lernen gilt, variieren. Fast immer beinhalten die Lektionen Geduld, Toleranz und die Fähigkeit zur Berührung mit dem Licht.

Sehr oft wird der Auslöser für emotionalen Schmerz, sei es nun der Tod eines physischen Körperkomplexes eines Anderen-Selbst, das geliebt wird, oder ein anderer, scheinbarer Verlust einfach im Gegenteil enden, in einer Bitterkeit, einer Ungeduld, einem Versauern. Dies ist Katalyst, der schiefgegangen ist. In diesen Fällen wird es dann zusätzliche Auslöser geben, um dem nicht-manifestierten Selbst weitere Gelegenheiten zu geben, das Selbst als alles-genügenden Schöpfer, der alles enthält, was ist, und als voll von Freude zu entdecken.