Zuerst muss der Architrav an Ort und Stelle sein

82.3 Fragesteller: Jim hat eine persönliche Frage, die nicht für die Veröffentlichung gedacht ist. Er fragt: „Es scheint, dass sich meine Ausgleichsarbeit von nebensächlicheren Belangen wie Geduld/Ungeduld dazu verlagert hat, zu lernen, mich selbst in bedingungsloser Liebe zu öffnen, mein Selbst als ganz und vollkommen zu akzeptieren, und dann mein Selbst als den Schöpfer zu akzeptieren. Falls dies eine normale Entwicklung des Fokus für Ausgleichen ist, wäre es nicht effizienter, wenn eine Person, sobald sie dies entdeckt hat, an der Akzeptanz des Selbst als Schöpfer arbeitet, anstatt nebensächlich an den zweit- und drittrangigen Ergebnissen des Nichtakzeptierens des Selbst zu arbeiten?“

architrav

Ra: Ich bin Ra. Der Begriff Effizienz hat irreführende Beiklänge. Im Kontext der Verrichtung von Arbeit in den Disziplinen der Persönlichkeit ist es im zentralen Annehmen des Selbst, um von vollerer Effizienz zu sein, zuerst recht notwendig, die Verzerrungen des Selbst zu kennen, welche das Wesen akzeptiert. Jeder Gedanke und jede Handlung müssen folglich unbedingt auf die genaue Grundlage der Verzerrungen jeglicher Reaktionen hin überprüft werden. Dieser Prozess wird zur zentraleren Aufgabe des Annehmens führen. Der Architrav[1] muss jedoch an Ort und Stelle sein, bevor die Struktur gebaut wird.

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Katalytische Lebenserfahrung für Entblockung und Ausgleich programmieren

54.23 Fragesteller: Nun scheint es, dass sich das Wesen im Vorfeld von Inkarnation – in jeder Inkarnation, wenn ein Wesen sich über den Prozess der Evolution bewusster wird, und einen Pfad, mag er positiv oder negativ sein, ausgewählt hat –  an einem Punkt bewusst wird, was es in Bezug auf Entblocken und Ausgleichen dieser Energiezentren tun will. An diesem Punkt ist es möglich, jene katalytischen Erfahrungen für die Lebenserfahrung zu programmieren, die ihm in seinem Prozess des Entblockens und Ausgleichens helfen werden. Ist das richtig?

Ra: Ich bin Ra. Das ist richtig.

Um den Akkord der tieferen Persönlichkeit in Harmonie mit jeder anderen Energie zu stimmen

54.15 Fragesteller: Könntest du mir sagen, warum?

Ra: Ich bin Ra. Während es eine Hauptpriorität ist, jedes Energiezentrum zu aktivieren oder zu deblockieren, ist es an diesem Punkt auch eine Hauptpriorität, damit zu beginnen, die Gleichgewichte zwischen den Energien zu verfeinern, so dass jeder Ton des Akkords der totalen, schwingenden Seiendheit in Klarheit, Stimmung und Harmonie mit jeder anderen Energie schwingt. Dieses Ausgleichen, Stimmen und Harmonisieren des Selbst ist höchst zentral für den fortgeschrittenen oder erfahrenen Geist/Körper/Seele-Komplex. Jede Energie kann ohne die Schönheit aktiviert werden, die durch die Disziplinen und Wertschätzungen von persönlichen Energien, oder was du die tiefere Persönlichkeit oder Seelen-Identität nennen könntest, möglich ist.

Mitgefühl und Weisheit

42.6 Fragesteller: In der letzten Sitzung hast du die folgende Aussage gemacht: „Wir verbrachten viel Zeit/Raum, wenn du so möchtest, in fünfter Dichte und glichen das intensive Mitgefühl aus, das wir in vierter Dichte erreicht hatten“ Könntest du dieses Konzept in Bezug zu dem, was wir gerade besprochen haben, näher erläutern?

Ra: Ich bin Ra. In der vierten Dichte ist, wie wir gesagt haben, Mitgefühl im Überfluss vorhanden. Dieses Mitgefühl ist Torheit, wenn es durch die Augen von Weisheit gesehen wird. Es ist die Erlösung der dritten Dichte, aber erzeugt eine Unausgeglichenheit im ultimativen Gleichgewicht des Wesens.

Dementsprechend ging unsere Tendenz als ein sozialer Erinnerungskomplex der vierten Dichte zu Mitleid sogar bis zum Märtyrertum in der Hilfe für Andere-Selbste. Als die fünfte-Dichte Ernte erreicht wurde, entdeckten wir, dass Schwachstellen in der Wirksamkeit solch ungestillten Mitgefühls gesehen werden konnten. Wir verbrachten viel Zeit/Raum in Kontemplation jener Wege des Schöpfers, die Liebe mit Weisheit durchtränken.

Mit Liebe voll erfüllt zu sein

42.5 Fragesteller: In der Illusion, die wir jetzt erfahren, ist es schwierig, diese Reaktion aufrecht zu halten, vor allem, wenn der Angriff des Wesens körperlichen Schmerz hervorruft, aber ich nehme an, dass diese Reaktion selbst durch den Verlust des Lebens oder extreme Schmerzen hindurch beibehalten werden sollte? Ist das richtig?

Ra: Ich bin Ra. Dies ist richtig und darüber hinaus von großer oder, sagen wir, prinzipieller Bedeutung im Verstehen des Prinzips der Ausgeglichenheit. Ausgeglichenheit ist nicht Gleichgültigkeit, sondern der Beobachter, der von keinen Gefühlen der Trennung verblendet wird, sondern mit Liebe voll erfüllt ist.

In scheinbaren Angriffen die komplexen Ursachen sehen

42.3 Fragesteller: Ich werde versuchen, eine Analogie zu machen. Wenn ein Tier, sagen wir ein Bulle in seinem Gehege, dich angreift, weil du in sein Gehege gewandert bist, gehst du ihm schnell aus dem Weg und gibst ihm keine Schuld dafür. Oder, du hast keine emotionale Reaktion, außer der Angstreaktion, dass er dich verletzten könnte. Wenn du jedoch ein anderes Selbst in seinem Gebiet triffst, und er greift dich an, dann kann deine Antwort etwas emotionaler ausfallen und physische, körperliche Reaktionen hervorrufen. Liege ich richtig mit der Annahme, dass wenn deine Reaktion auf das Tier und auf das Andere-Selbst [so ist, dass du] beide als Schöpfer siehst und beide liebst und versteht, dass ihre Angriffshandlung gegen dich die Handlungen ihres freien Willens sind, dann hast du dich selbst in diesem Bereich richtig ausgeglichen? Stimmt das?

Ra: Ich bin Ra. Dies ist grundsätzlich korrekt. Das ausgeglichene Wesen wird in dem scheinbaren Angriff des Anderen-Selbstes die Ursachen dieser Handlung sehen, die in den meisten Fällen von einer komplexeren Natur sind als der Grund des Angriffs des zweiten-Dichte-Bullen aus deinem Beispiel. Dadurch wäre dieses ausgeglichene Wesen offen für viel mehr Gelegenheiten zu Dienst an einem Anderen-Selbst der dritten Dichte.