Gegebene Begrenzungen akzeptieren

60.4 FRAGESTELLER Sagst du dann, dass die körperlichen Verzerrungen, die dieses Instrument erfährt, Teil eines Ausgleichungsprozesses sind? Ist das richtig?

RA Ich bin Ra. Dies ist inkorrekt. Die körperlichen Verzerrungen ergeben sich daraus, dass das Instrument die Begrenzungen nicht voll akzeptiert, die vor der Inkarnation auf die Aktivitäten des Instruments gelegt wurden, als es die Arbeit begonnen hatte. Die Verzerrungen, die durch dieses Arbeiten erzeugt wurden und die angesichts des Plans, den dieses Wesen erwählte, unausweichlich sind, sind Begrenzung und, zu einem Grad, der in Übereinstimmung mit der Menge an verbrauchter Vital- und körperlicher Energie ist, Ermüdung, die zurückzuführen ist auf das, was bei diesem Instrument vielen, vielen Stunden harter, körperlicher Arbeit gleichkommt.

Deshalb schlugen wir vor, dass die Gedanken des Instruments auf der Möglichkeit verweilen, dass es seinem höheren Selbst die Möglichkeit eines geringfügigen Zurückbehaltens von Energie bei einer Arbeit vorschlagen könnte. Dies Instrument ist zurzeit sehr offen, bis alle Ressourcen recht ausgeschöpft sind. Dies ist gut so, wenn erwünscht. Es wird jedoch die Zahl der Arbeiten in dem, was ihr auf die Dauer nennen mögt, sagen wir, verkürzen.

Nichts soll überwunden werden. Was nicht benötigt wird, fällt ab.

18.5 FRAGESTELLER Danke dir. Ich habe hier eine Frage von Jim, die ich wörtlich vorlesen werde:

„Vieles der mystischen Tradition der [spirituellen] Suche hier auf der Erde folgt der Glaubensvorstellung, dass das individuelle Selbst ausgelöscht oder aufgelöst werden muss, und die materielle Welt ignoriert, damit ein Wesen „Nirwana“ erreicht, wie es genannt wird, oder Erleuchtung. Was ist die richtige Rolle des individuellen Selbst und seiner weltlichen Aktivitäten in der Unterstützung eines Wesens beim weiteren Hineinwachsen in das Gesetz des Einen?“

RA Ich bin Ra. Die richtige Rolle des Wesens in dieser Dichte ist es, alle gewünschten Dinge zu erfahren, diese Erfahrungen dann zu analysieren, zu verstehen und anzunehmen, und aus ihnen die Licht/Liebe zu destillieren, die sie enthalten. Nichts soll überwunden werden. Das, was nicht benötigt wird, fällt ab.

Die Orientierung entwickelt sich durch Analyse von Verlangen. Diese Verlangen verzerren sich mehr und mehr zu bewusster Anwendung von Liebe/Licht, während das Wesen sich mit destillierter Erfahrung versorgt.

Wir haben es für extrem unpassend empfunden, zum Überwinden jeglicher Verlangen zu ermutigen, außer des Vorschlages, die Vorstellungskraft zu nutzen anstatt die Verlangen, die nicht in Einklang mit dem Gesetz des Einen stehen, in der, wie ihr es nennt, materiellen Ebene auszuführen; dies beschützt die primäre Verzerrung des freien Willens.

Der Grund, warum es nicht weise ist, [etwas] zu überwinden, ist, dass etwas zu überwinden eine unausgeglichene Handlung ist, die Schwierigkeiten für das Ausgleichen im Zeit/Raum-Kontinuum erzeugt. Etwas zu überwinden erzeugt deshalb die weitere Umgebung, um an dem festzuhalten, was scheinbar überwunden wurde.

Alle Dinge sind zum richtigen Zeitpunkt für jedes Wesen akzeptabel, und durch Erfahren, durch Verstehen, durch Akzeptieren und im dann Teilen mit Anderen-Selbsten, wird sich die geeignete Darstellung von Verzerrungen der einen Art zu Verzerrungen einer anderen Art bewegen, die mehr im Einklang mit dem Gesetz des Einen stehen mag.

Es ist, sagen wir, eine Abkürzung, ein Verlangen einfach zu ignorieren oder zu überwinden. Es muss stattdessen verstanden und angenommen werden. Dies erfordert Geduld und Erfahrung, die mit Sorgfalt analysiert werden kann, und mit Mitgefühl für Selbst und für Anderes-Selbst.

Die Kreisläufe der Dichtegrade

16.21 FRAGESTELLER Kannst du mir eine Art Geschichte deines sozialen Erinnerungskomplexes geben, und wie ihr euch des Gesetzes des Einen bewusstgeworden seid?

RA Ich bin Ra. Der Pfad unseres Lernens ist im gegenwärtigen Moment eingeprägt. Es gibt keine Geschichte, wie wir euer Konzept verstehen. Stelle dir vor, wenn du magst, einen Kreis des Seins. Wir kennen das Alpha und Omega als unendliche Intelligenz. Der Kreis endet nie. Er ist Gegenwart.

Die Dichtegrade, die wir an verschiedenen Punkten in dem Kreis durchschritten haben, korrespondieren mit den Eigenschaften von Kreisläufen:

Erstens, dem Zyklus von Bewusstheit.

Zweitens, dem Zyklus von Wachstum.

Drittens, dem Zyklus von Selbst-Bewusstsein.

Viertens, dem Zyklus von Liebe oder Erkenntnis.

Fünftens, dem Zyklus von Licht oder Weisheit.

Sechstens, dem Zyklus von Licht/Liebe, Liebe/Licht, oder Einheit.

Siebtens, der Gateway-Zyklus.

Achtens, die Oktave, welche sich in ein Mysterium hinein bewegt, das wir nicht ergründen.