Wer war Jesus eigentlich?

256px-Anonymous,_Salvator_Mundi_(Cristo_Redentore_benedicente),_first_half_of_XVI_century,_canvas,_63_x_48_cm,_Worsey_CollectionIm Ra-Kontakt werden einige ungewöhnliche und sehr aufschlussreiche Informationen zu Jesus von Nazareth gegeben. Don Elkins hat mit wenigen Fragen neue Kapitel des Einblicks aufgetan, auf diesen großen Lehrer, der Carla Rückert in höchstem Maße inspiriert hat. Jim McCarty hat mit mehr als 35 Jahren Rückblick auf Ras Antworten die Fragen aus der 17. Sitzung vom 3. Februar 1981 kommentiert.

Nach Ras Aussagen kam Jesus aus dem „höchsten Grad der Suboktave“ der vierten Dichte (17.11). Um dies besser zu verstehen, hilft es, sich kurz mit der Kosmologie, wie sie im Ra-Kontakt und den Botschaften des Bündnisses der Planeten seit vielen Jahrzehnten wiederholt dargestellt wird, vertraut zu machen. Demnach befinden wir uns am Ende, sozusagen im „höchsten Grad der Suboktave“, einer sogenannten dritten Dichte. Unter einer Dichte(stufe) ist ein bestimmter, abgeschlossener (diskreter) Bereich von verdichtetem Licht, und damit automatisch zusammenhängend, verdichtetem Bewusstsein und der verbundenen Lebens- und Existenzformen zu verstehen.

Die vierte Dichte hängt mit der Öffnung des Herzchakras zusammen und bedeutet in der „Farbenlehre“ dieser Kosmologie, dass Energie im „grünen Strahl“ umgewandelt werden kann und wird, und nicht mehr (nur/hauptsächlich) im „gelben Strahl“. Dieser Schritt erwartet die Menschheit auf Planet Erde. Der Vorgang an sich ist jedoch, laut Ras Aussagen, bereits über 100 Jahre im Gange und kann sich, bis zum völligen Eintritt in die vierte Dichte, insgesamt bis zu 700 Jahre hinziehen. Planet Erde selbst schwingt jedoch bereits im grünen Strahl.

Während die dritte Dichte „nur“ 75.000 Jahre gedauert hat, gibt Ra für die vierte Dichte eine durchschnittliche Dauer von 30 Millionen Jahren an (43.13), und eine typische Lebensdauer von 90.000 Jahren (43.12). Rund 300 solcher Leben, kann man annehmen, verbringt man also als Wesen der vierten Dichte, der Dichte der Liebe, um den Übergang in die fünfte Dichte, der Dichte der Weisheit zu machen. Aus dem letzten Stadium dieser Erfahrungswelt kam Jesus laut den Informationen aus dem Ra-Kontakt also auf die Erde, und offenbar mit einer speziellen Mission:

Ra: … Dieses Wesen hätte zur fünften [Dichte] weitergehen können, aber wählte stattdessen zur dritten zurückzukehren für diese spezielle Mission. (17.12)

Dieses Wesen wünschte sich, diese planetare Sphäre betreten, um die Liebesschwingung weiterzugeben, auf eine so reine Weise wie möglich. (17.11)

Jim McCarty kommentiert dazu auf seinem Blog: „Für mich bedeutet dies, dass Jesus mit dem Plan inkarnierte, ein Märtyrer zu werden, indem er sein Leben für jene niederlegte, die sich  mehr über die Kraft von Liebe bewusst werden mussten.“

In 17.22 sagt Ra, dass Jesus den Schöpfer als Liebe verstand, was in den Begriffen des Ra-Kontakts eine recht direkte Verbindung zu den großen Konzepten der ursprünglichen und ersten kosmischen Bewegungen in Form der Bildung von Logoi (Galaxien) und der Aussendung und Erweiterung des Freien Willens an diese Logoi und in der Folge auch an ihre Sub-Logoi (Sonnen/Sterne) herstellt.

Als „Sub-Sub-Logoi“ stehen wir als individuelle, mit freiem Willen ausgestattete Wesen demnach ebenfalls in einer sehr direkten Verbindung mit dem ‚ursprünglichen Gesamtbewusstsein in vereinigtem Zustand‘, dem Schöpfer, der als der eine manifestierte Logos im Ra-Kontakt – in der, sozusagen, höchsten Verwendungen des Wortes – als „Liebe“ bezeichnet wird.

Zusammenfassend vermutet Jim McCarty, dass Jesus‘ Mission, im Kontext der Geschichte unseres Sonnensystems, unter anderem darin bestand, der früheren Marsbevölkerung diese „Kraft von Liebe“ zu zeigen, da sie ihre Atmosphäre in kriegerischen Handlungen zerstört hatte.

Laut Ra 24.6 wurden diese Wesen auf die Erde transferiert und hatten sich, nach dem Versinken der Landmassen von Lemuria, im nahen Osten aber auch an vielen anderen Orten angesiedelt. Gut gemeinte Genmanipulationen des „ursprünglichen“ Jahwe ermöglichten unter diesen Wesen eine Verstärkung von negativen Verzerrungen wie  Hang zu Elitismus, genauso jedoch natürlich auch von positiven Eigenschaften.

Indem Jesus jedoch sein Beispiel der völligen Demut von Liebe und der Kraft von Liebe gab, gab er allen Menschen die große Gelegenheit und Chance, den Pfad der Liebe zu sehen und zu erwägen, diesem Pfad selbst zu folgen.

Wird Jesus zurückkommen und wenn ja, wie?

Natürlich fragen sich viele Menschen, und man sich selbst eventuell auch gelegentlich, wann es denn soweit ist, und Jesus „zurückkommt“, was auch immer damit gemeint sein mag. Don Elkins war sich über die Bedeutung dieser Fragestellung bewusst und bat Ra um eine Aussage dazu. Sie klingt einerseits unter Umständen ernüchternd, denn laut Ra wird es zu keiner fantastischen Erscheinung am Ölberg kommen, da der „Geist/Körper/Seele-Komplex“ von Jesus nicht als ein Wesen zurückkommen wird. Eine andere Art von Begegnung, die ebenfalls in 17.22 beschrieben wird, steht jedoch bevor:

Ra: Dieses Wesen war sich bewusst, dass dieser Zyklus in seinem letzten Teil angekommen war, und sprach dahingehend, dass jene aus seinem Bewusstsein bei der Ernte zurückkehren würden.

… Es gibt jedoch andere aus der identischen Kongruenz von Bewusstsein[1], die jene in die vierte Dimension willkommen heißen werden. Dies ist die Bedeutung des Zurückkehrens.

[1] dieselbe Dichtestufe

Das Wesen, welches laut Ra vor seiner Inkarnation als „Jesus“ keinen Namen hatte, weilt nun in fünfter Dichte, der Dichte der Weisheit, der Dichte des Lichts (17.21).

Im Verständnis der Bündnisbotschaften insgesamt bedeutet dies, dass diejenigen von uns, im Moment hier inkarnierten Menschen, die den positiven Abschluss der dritten Dichte machen, von Wesen der letzten Stufen der vierten Dichte und vielleicht auch von Wesen der ersten Stufen der fünften Dichte begrüßt werden.

Wir hier, auch wenn es wiederum ernüchternd klingen mag, werden davon, laut der Darstellung des Ra-Kontakts, so gut wie nichts mitbekommen. „Die Ernte“ findet im Großen und Ganzen einfach über einen längeren Zeitraum jetzt statt, wenn wir sterben. Unsere Wesen im nicht-inkarnierten Zustand, also zwischen den Leben, schreiten nun – im Unterschied zum Vorgang von Sterben/Reinkarnieren, wie er in den letzten 75.000 Jahren funktionierte – eine „Treppe aus Lichtstufen“ nach oben, und treten dort aus ihr heraus, wo wir nicht mehr „Lichtstärke“ aushalten würden.

Dies entscheidet darüber, ob wir auf einem anderen dritte Dichte-Planten inkarnieren und dort weiter diese Lektionen der dritten Dichte lernen, oder ob wir auf der Erde in vierter Dichte inkarnieren, welche eine positive vierte Dichte ist. Wer auf dem negativen Weg den Abschluss schafft, wird zu einem negativen vierte Dichte-Planet transferiert werden und dort inkarnieren.

Die vierte Dichte ist, wie alle anderen höheren Dichtestufen auch, „diskret“. Das heißt, aus eigener Entscheidung für uns in dritter Dichte unsichtbar.


Grafik: Cristo Redentore benedicente
Anonym, Fondazione Zeri, 16. Jahrhundert

 

 

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