Nichts soll überwunden werden. Was nicht benötigt wird, fällt ab.

18.5 FRAGESTELLER Danke dir. Ich habe hier eine Frage von Jim, die ich wörtlich vorlesen werde:

„Vieles der mystischen Tradition der [spirituellen] Suche hier auf der Erde folgt der Glaubensvorstellung, dass das individuelle Selbst ausgelöscht oder aufgelöst werden muss, und die materielle Welt ignoriert, damit ein Wesen „Nirwana“ erreicht, wie es genannt wird, oder Erleuchtung. Was ist die richtige Rolle des individuellen Selbst und seiner weltlichen Aktivitäten in der Unterstützung eines Wesens beim weiteren Hineinwachsen in das Gesetz des Einen?“

RA Ich bin Ra. Die richtige Rolle des Wesens in dieser Dichte ist es, alle gewünschten Dinge zu erfahren, diese Erfahrungen dann zu analysieren, zu verstehen und anzunehmen, und aus ihnen die Licht/Liebe zu destillieren, die sie enthalten. Nichts soll überwunden werden. Das, was nicht benötigt wird, fällt ab.

Die Orientierung entwickelt sich durch Analyse von Verlangen. Diese Verlangen verzerren sich mehr und mehr zu bewusster Anwendung von Liebe/Licht, während das Wesen sich mit destillierter Erfahrung versorgt.

Wir haben es für extrem unpassend empfunden, zum Überwinden jeglicher Verlangen zu ermutigen, außer des Vorschlages, die Vorstellungskraft zu nutzen anstatt die Verlangen, die nicht in Einklang mit dem Gesetz des Einen stehen, in der, wie ihr es nennt, materiellen Ebene auszuführen; dies beschützt die primäre Verzerrung des freien Willens.

Der Grund, warum es nicht weise ist, [etwas] zu überwinden, ist, dass etwas zu überwinden eine unausgeglichene Handlung ist, die Schwierigkeiten für das Ausgleichen im Zeit/Raum-Kontinuum erzeugt. Etwas zu überwinden erzeugt deshalb die weitere Umgebung, um an dem festzuhalten, was scheinbar überwunden wurde.

Alle Dinge sind zum richtigen Zeitpunkt für jedes Wesen akzeptabel, und durch Erfahren, durch Verstehen, durch Akzeptieren und im dann Teilen mit Anderen-Selbsten, wird sich die geeignete Darstellung von Verzerrungen der einen Art zu Verzerrungen einer anderen Art bewegen, die mehr im Einklang mit dem Gesetz des Einen stehen mag.

Es ist, sagen wir, eine Abkürzung, ein Verlangen einfach zu ignorieren oder zu überwinden. Es muss stattdessen verstanden und angenommen werden. Dies erfordert Geduld und Erfahrung, die mit Sorgfalt analysiert werden kann, und mit Mitgefühl für Selbst und für Anderes-Selbst.

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5 Gedanken zu “Nichts soll überwunden werden. Was nicht benötigt wird, fällt ab.

  1. muktananda13 17.01.2014 / 15:43

    Nichts fällt von selbst ursachlos ab.
    Wenn keine Erkenntnissaat, dann keine Ernte.

    NUR wer den Absolute Zustand erreicht , das, was Überquerung des Egos , der Persönlichkeit oder Individualität ist, wird weise, wird sehend, wird heil. Nicht geschieht grundlos, keine Erkenntnis ist möglich OHNE die Überquerung des Egos. Eines beinhaltet das Andere.

    Manche lehrreiche Wesenheiten , welche aus dem „Jenseits“ oder als Ausserirdische Wesen die Menschen belehren, wissen nicht absolut genau, was und wie die Erleuchtung hinzubekommen ist IN DIESER ILLUSIONSBLASE, innerhalb dieses Hologramms – DA SIE SELBER NIE HINEINGEBOREN WURDEN. Sie können es auch nicht genau wissen, solange sie die menschliche Erfahrung selbst, direkt , persönlich erlebt haben.

    Ja, das Ego IST zu überwinden durch Erkenntnis- erst Im AUGENBLICKE DIESER ABSOLUTEN WAHRNEHMUNG DER TRANSZENDENZ fällt es ab, um eine letztes Mal dann doch erneut aufzutauchen, langsam, zurückhaltend,schüchtern , doch nicht mehr als der Feind der alten Tage, sondern als Freund, Helfer,treuen Diener.

    • joth2012 17.01.2014 / 17:54

      Es ist kein Problem, lieber Muktananda, wenn du in manchen Punkten nicht mit Ra übereinstimmst.

      Ra und alle anderen „Bündnis-Quellen“, die Carla Rückert gechannelt hat, betonen immer wieder, dass jeder sich das Wissen herausnehmen soll, welches ihm nützlich erscheint, und alles andere beiseite lassen. Die Botschaften der Bündnis-Quellen sollen als eine Meinung, eine Ansicht, eine Perspektive unserer „kosmischen“ Brüder und Schwestern verstanden werden. Nicht mehr und nicht weniger.

      Darf ich davon ausgehen, dass deine Beiträge ebenso als eine Ansicht, eine Perspektive einer unserer Brüder gemeint sind?

      Liebe und Licht

      Jochen

      • muktananda13 17.01.2014 / 18:14

        Nun, sie können so betrachtet werden.
        Doch einen kleinen Unterschied besteht darin, dass ich HIER bin, innerhalb der „Blase“, bei euch, mit euch- doch mein Herz schwebt außerhalb davon , niemals in der Zeit gefangen, niemals im Raum verrostet, euch berichtend, wie man der Wirklichkeit schneller nahe kommt.

        Liebe ist Licht und Licht auch Liebe. Gruß, m.

      • joth2012 17.01.2014 / 18:58

        Danke dir.

        Der Unterschied mag zwischen dir und Ra bestehen, obwohl Ra einerseits ebenfalls die dritte Dichte durchlebt hat und andererseits gar nicht behauptet, dass es nicht wir selbst wären, die die Erfahrungen unserer Dichte zu durchleben haben.

        Keinen Unterschied kann ich jedoch zwischen dir und uns, deinen Mitmenschen erkennen, außer dein „Herz“ ist etwas anderes als das, was ich jetzt einfachheitshalber mal „Seele“ nennen würde – denn all unsere „Seelen“ existieren ewig und außerhalb der dritten, physischen Dichte. Einige sind sich dieser Tatsache weniger bewusst, andere mehr, einige reisen schneller, andere reisen langsamer – aber alle reisen auf ihrem Weg.

        Sich berufen zu fühlen, die eigene Erkenntnis zu predigen und andere davon überzeugen zu wollen, ist eher einer negativen Polarisierung zuzuordnen. Wenn du dich intensiver mit dem Gesetz des Einen beschäftigst, dann wirst du dieser Aussage mehrmals über den Weg laufen. Und auch ich habe oft meine Probleme damit, hinterm Berg zu halten und andere Menschen nicht vom „Law of One“ überzeugen zu wollen. Aber das wäre der falsche Weg. Wissen und Erkenntnis anzubieten – und abzuwarten, bis man gerufen wird, das ist der „verzerrungsfreiere“ Weg.

        Es bekommt positiv orientierten spirituell Suchenden, und langfristig allen geistig arbeitenden Wesen, nicht gut, den freien Willen Anderer zu verkürzen. Mein Tipp: solche Neigungen überdenken und davon Abstand nehmen. Aus diesem Grund breite ich hier auch nicht meine eigenen, persönlichen spirituellen Ansichten und Praktiken aus, denn wir sind hier beim Law of One und nicht beim Law of Jochen oder Law of Muktananda.

        Deine Erfahrungen, deine Gedichte und die Vergleiche zwischen deinem spirituellen Weg und dem Ra-Material, die anderen spirituell Suchenden, die einen ähnlichen Weg wie du eingeschlagen haben, für eine schnellere Zuordnung dienen können, sind deshalb herzlich willkommen. Von einer täglichen „Korrektur des Law of One“ durch dich bitte ich jedoch abzusehen.

        Ich hoffe, du nimmst mir die klaren Worte nicht krumm.

        Liebe und Licht,

        Jochen

  2. muktananda13 17.01.2014 / 19:22

    Keineswegs, Freund, keineswegs.
    Doch hierin bezwecke ich nichts. Weder eine Besserung eurer oder dir, noch eine Predigtarbeit.
    Jedoch sage dir offen, dass ich die Absolute Wirklichkeit erlangt habe, Wissen über mich erfahren habe, Selbsterkenntnis erlangt, maya bezwungen habe.

    Das Eine habe erlebt, wovon hier die Rede ist. Das Unbeschreibliche und Undenkbare, das Reine Weiße Licht .
    Ich weiß , wer ich bin.

    Ich lehre nicht und nichts. Ich zeige höchstens den Weg mit an. Die Lichtlehre war schon immer da.

    Wenn krasse Unterschiede oder Halbwahrheiten sich breit machen, bin aber ich stets da.

    Sollte ich trotzdem die oder euch aufdringlich sein, so ziehe mich nun zurück.

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