Wo bin ich denn hier gelandet? Auf einem anderen Planeten!

Richtig. So könnte man es sagen. Auf dieser Seite veröffentlichen wir Auszüge der Übersetzung der Kommunikation zwischen Ra, einem geistigen Wesen der 6. Dimension, und den drei „dreidimensionalen Wesen“ Don Elkins (der Fragesteller), Carla Rückert (das Medium oder „das Instrument“) und Jim McCarty (spirituelle Unterstützung &Technik) aus Louisville in Kentucky (USA). Dieser Text ist eine Hinführung des Übersetzers für jene, die zum ersten Mal auf das Ra-Material stoßen.

Das Gespräch, das über drei Jahre geführt und auf Tonband aufgenommen wurde, besteht aus 106 Sitzungen, in denen Don Hunderte von Fragen stellte und Ra durch Carla antwortete. Die Aufnahmen stehen zum Download auf der Internetseite von L/L Research zur Verfügung, jeder kann sich also von der Tatsache des Phänomens überzeugen. Dies erklärt natürlich noch nicht die Quelle dieser Kommunikation und jeder und jede muss für sich selbst entscheiden, ob er oder sie Ra als ein geistiges Wesen betrachten möchte oder die Ursache dieser Kommunikation in das Medium hineinverlegt, sich dann aber die fragen lassen muss, wie Carla diese umfangreichen Texte hätte auswendig lernen und einwandfrei aufsagen sollen, bzw. aus welchem Teil ihres Unterbewusstseins plötzlich ein so brillianter philosophischer Ansatz hervorkommt. Man kann diesen Punkt auch (erst einmal) einfach unbeachtet lassen und sich mit den inhaltlichen Aussagen beschäftigen.

Ra, der seiner Aussage nach in „Kongruenz“ mit dem Wesen steht, das als der ägyptischen Sonnengott Re (oder Ra) bezeichnet wurde, legt im Laufe der Kommunikation, neben vielen interessanten, aber weniger bedeutsamen Informationen, die Philosophie des Gesetzes des Einen dar, das, wiederum nach Ras Aussage, zwar in allen heiligen Schriften und z. B. auch in den philosophischen Darlegungen von Thales, Heraklit und Perikles in Teilen enthalten ist, in seiner Gesamtheit und Einfachheit aber zu keinem anderen Zeitpunkt im Verlauf der menschlichen Geschichte so prägnant dargestellt wurde.

Ob, und wenn ja, in welcher Verbindung Ra mit den Beschreibungen der Sanskrit-Literatur in Zusammenhang steht, wurde in den 106 Sitzung nicht erfragt und deshalb auch nicht beantwortet. Da die Silbe „Ra“  – als ein Teil des Namens „Rama“ (die Energie der Freude, Bezeichnung für Ramachandra, eine Form Krishnas oder siebte Inkarnation Vishnus)  – in das Maha-Mantra (Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare / Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare) eingegangen ist, und daher von Vertretern des Vishnuismus als transzendentale Klangschwinung angesehen wird, lässt sich auch hier eine gewisse Verbindung vermuten. Durch meine intensive Beschäftigung mit den vedischen Schriften bezeichen ich das Ra-Material, manchmal und halb im Scherz, als den „Ra-Veda“.

Ra unterstreicht kontinuierlich, dass er nicht GOTT ist oder als solcher kommt, sondern ein kosmischer, älterer Bruder ist, der seine Sicht der Dinge gegeben hat, weil er danach gefragt wurde. Eine gotthafte Verehrung oder Anbetung, oder der Aufbau einer mächtigen Organisation in seinem Namen, die sich als die alleinige Vertreterin der Wahrheit empfindet und andere zu ihren Überzeugungen überreden möchte, wäre eine Perversion von Ras Zielen.

Man mag all dies glauben oder nicht – genau das ist auch Ras Anliegen und Signal für die Anforderungen an die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins: der freie Wille. Jede und jeder ist frei zu entscheiden, welche Informationen sie oder er sucht, und das für die eigene Bewusstseinsentwicklung anzunehmen, was einem dafür geeignet erscheint.

Wer die eigene Suche mit „Maßband und Stift“ betreibt (Ra 3.9), dem sei vielleicht damit geholfen dass das, was religiöse und spirituelle Menschen mit „faith“, zu Deutsch Glaube, bezeichnen, mit dem übereinstimmt, was ein eher rational eingestellter und empirisch naturwissenschaftlich orierterer Forscher eventuell mit dem Begriff „intelligente Unendlichkeit“ konzeptualisieren kann, deren Entdeckung wir mit den modernsten Methoden der uns zur Verfügungen stehenden Möglichkeiten mit Quantensprüngen der technischen Entwicklung auf der Spur sind.

Sie mit empirischen Methoden vollständig und wirklich entdecken zu wollen, und nicht nur ihre Symptome der physikalischen Welt, scheint mir ein hoffnungsloser Versuch dafür zu sein, weil auch die noch so großartige Feineinstellung der Verlängerungen unserer Sinne nicht die über uns liegenden Dimensionen erfassen kann, geschweige denn die Quelle des Bewusstseins, wenn diese es nicht wünschen. Aber auch dies kann man glauben oder nicht.

Ich, als menschlicher Bruder sozusagen, möchte und darf euch jedoch direkter bitten, die Zweifel beseite zu schieben und euch mit dem philosophischen Inhalt dieses „Archives des exo-philosophen Wissens“ zu beschäftigen und es zu nutzen, für euch und für andere.

Dem spirituell Suchenden, dem Suchenden, der seine geistigen Kräfte auf bewusste Weise entwickeln möchte, dem stand und steht das „Gateway zur intelligenten Unendlichkeit“ schon immer offen und wurde auf mehr als hundertfache Weise in den verschiedenen Traditionen, Richtungen und Linien beschrieben. Ob es wahr ist, dass ein Neues Zeitalter begonnen hat, in dem diese Energien noch leichter, noch großzügiger, sozusagen umspülend hereinströmend erhältlich sind, mag der oder die einzelne Suchende selbst für sich beantworten.

In Licht und Liebe

Jochen Blumenthal

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